Enge und fruchtbare Verbindung mit dem VW-Werk in Baunatal

Neujahrsempfang in Gudensberg: Stadt stellt sich Herausforderungen

Anschauungsobjekte innovativer Technologie: von rechts Bürgermeister Frank Börner, Geschäftsführer der Regionalmanagement Nordhessen GmbH, Holger Schach und der Stadtverordnetenvorsteher Walter Pippert zeigen die Leichtigkeit eines Schwellers und der Mitelkonsole eines Audi A8.

Gudensberg. Die Weichen für neue und zukunftsweisende Investitionen sind gestellt, sagte Bürgermeister Frank Börner beim Neujahrsempfang am Freitag im Bürgerhaus in Gudensberg. Die Ziele des Leitbildes Nordhessen 2022 würden heute schon in Gudesberg gelten.

Im Leitbild für Nordhessen 2022 heißt es, die Region sei eine der attraktivsten europäischen Ideen- und Innovationsregionen und biete für Familien, Fachkräfte und Unternehmen Lebensqualität und Arbeitsplätze in zentraler Lage. Für Gudensberg eigentlich keine Neuigkeit.

Die Stadt ernte seit Jahren die Früchte der interkommunalen Zusammenarbeit, die weiter ausgebaut werden soll. Ein Bereich neben der Arbeit für den Tourismus, sei die Rekommunalisierung der Energieversorgung.

Die kommunale Stromnetzgesellschaft Fulda-Eder-Energie (FEE) ist gegründet, nun werde in den Rückkauf des Gudensberger Stromnetzes investiert. Außerdem stehe das Windpark-Projekt in den Langenbergen in Kooperation mit Niedenstein, Edermünde und Baunatal und den Partnern VR-Bank Chattengau und VEW Korbach auf dem Plan.

Zukunftsweisend sei auch das ehrenamtliche Engagement und die Vereinsarbeit in der Stadt. Nicht nur der Feuerwehr, die im vergangenen Jahr viel zu tun hatte, auch den 100 Vereinen und den Kirchengemeinden galt der Dank des Bürgermeisters.

Archäologisches Sommercamp

Weiterhin kündigte Frank Börner neue Wege auf dem Gebiet der Jugendarbeit an. Ein Boxprojekt sei im Zuge der Präventionsarbeit geplant und ein archäologisches Sommercamp stehe auf dem Programm. Solche Angebote sowie die Kultur, die die Stadt pflege, sorgten dafür, dass die Lebensqualität vor Ort sicher gestellt sei. Seit der Ausstellung der international bekannten Künstlerin Carin Grudda im vergangenen Jahr, deren Spuren bis heute zu sehen sind, sei dies über die regionalen Grenzen bekannt.

Hans-Helmut Becker

Dass es der Region und Gudensberg so gut gehe, liege nicht zuletzt am Volkswagen Werk Baunatal. Gudensberg profitiere von den Arbeitsplätzen, und der Gerbesteuer, die die Zulieferer an die Stadt bezahlen. Die Stadt hatte daher den Leiter des Baunataler VW Werkes, Prof. Dr. Hans-Helmut Becker, zu einem Vortrag eingeladen. Dieser berichtete über den Konzern, den Standort Baunatal und die Produkte der Vergangenheit und der Zukunft.

„Guter Standort, gute Ideen, gute Zusammenarbeit und eine erfolgreiche Umsetzung“, diese Bilanz zog Stadtverordnetenvorsteher Walter Pippert am Ende der Veranstaltung. Nach dem offiziellen Teil traf man sich noch bei Getränken und kleinen Köstlichkeiten zu weiteren Gesprächen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Gruppe Mikado Sphinx mit Sängerin Ewa Parna.

Von Christl Eberlein

Quelle: HNA

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