Stadt weiter offen fürs Muzkkka

Dieter Runzheimer

Melsungen. Melsungen ist nach wie vor auf der Suche nach Standorten für das ehemalige Rotenburger Museum für zeitgenössische Kunst, Kultur und Karikatur – kurz Muzkkka. Das erklärte Bürgermeister Dieter Runzheimer am Montag auf Anfrage.

Der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Prof. Dr. Ludwig Georg Braun, hatte beim Neujahrsempfang der FDP mitgeteilt, die Liberalen könnten eine Muzkkka-Ansiedlung in der Allianz mit der SPD nicht mittragen, so schön die Idee auch sei. Die Kosten von 200.000 Euro pro Jahr seien zu hoch.

„Wenn es zu teuer ist, können wir das nicht machen“, sagte auch Runzheimer. Die spannende Frage sei deshalb die nach den Rahmenbedingungen. Dazu gehörten geeignete Räume ebenso wie etwa Ehrenamtliche oder ein Förderverein. Das in der Diskussion stehende Melsunger Schloss komme als Standort nicht infrage – entsprechenden Anfragen habe das Land eine Absage erteilt.

Prof. Dr. Walther Keim, der ehemalige Muzkkka-Direktor, wird beim Melsunger Neujahrsempfang sprechen. Laut Dieter Runzheimer gehört auch das zum Ausloten des Potenzials, das in einer Museumsansiedlung steckt. (lgr)

Quelle: HNA

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