Stadt will Straßenlaternen auf LED umrüsten

Naumburg. Die Straßenbeleuchtung in allen Naumburger Stadtteilen soll auf moderne und energiesparende LED-Technik umgestellt werden. Das schlägt der Magistrat den Stadtverordneten vor, die in ihrer Sitzung am Donnerstag ab 20 Uhr im Dorfgemeinsschaftshaus in Heimarshausen darüber abstimmen werden.

Hintergrund ist eine Verordnung der EU, die die derzeit in Naumbug verwendeten Quecksilberdampfleuchten ab 2015 zum Auslaufmodell macht. Ab dann sind nur noch effiziente Hochdruck-Entladungslampen oder LED-Leuchten erlaubt.

Anfang des Jahres wurde vom Bundesumweltministerium ein Förderprogramm aufgelegt, das Anreize für die Umrüstung von Quecksilberdampfleuchten auf LED bringen soll: 40 Prozent der Kosten fließen als Zuschüsse.

Und so schlägt der Magistrat den Stadtverordneten vor zu beschließen, dass alle 653 Straßenlampen im gesamten Stadtgebiet auf LED-Technik umgerüstet werden. Gesamtkosten: 279.974 Euro. Die Fördersumme liegt bei 111.990 Euro, der Eigenanteil der Stadt bei 167.984 Euro.

Laut Bürgermeister Stefan Hable werde sich die Investition der Stadt in gut zehn Jahren durch die Stromeinsparung amortisiert haben, wenn die Strompreise weiter steigen sogar früher. Auf zusätzliche Straßenlaternen sollte nach Ansicht des Magistrats verzichtet werden, die Beleuchtungsdauer sollte nicht ausgeweitet werden. Nach der Zustimmung des Parlamentes wird der Magistrat die Ausschreibung zur Umrüstung auf den Weg bringen. (nom)

Quelle: HNA

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