Vor 40 Jahren: In Neukirchen und Schwalmstadt wurden zur Jahreswende die Ortstafeln ausgetauscht

Als die Städte größer wurden

Großer Tag: In Neukirchen wurden zur Jahreswende vor 40 Jahren die Ortstafeln ausgetauscht. Neukirchen wuchs damals um mehrere Stadtteile. Repro: HNA

Zuwachs erhielten vor 40 Jahren, zum Neujahr 1972, Neukirchen und Schwalmstadt.

Sieben Stadtteile waren mit Nausis, Wincherode. Asterode, Christerode, Hauptschwenda, Rückershausen und Riebelsdorf zu Neukirchen gekommen, das damit 5800 Einwohner zählte.

Bürgermeister Friedrich Wilhelm Walper wechselte mit seinen ehemaligen Kollegen aus den neuen Stadtteilen die Ortstafeln aus. Gemeindevorstände, Vertreter von Polizei und Verkehrsbehörde sowie des Straßenbauamtes nahmen an dieser „Eingliederungsaktion“ teil.

Zu einem Anschluss auch von Seigertshausen hatte die Landesregierung damals noch Nein gesagt. „Durch die Eingliederung von Wiera, Allendorf und Dittershausen wuchs Schwalmstadt, die größte Stadt im Kreis Ziegenhain, jetzt auf rund 19 000 Einwohner“, hieß es damals in der Hessischen Allgemeinen.

Erster Stadtrat Eberhard Fietze wechselte mit den ehemaligen Bürgermeistern in den neuen Stadtteilen die Ortstafeln.

In Wiera nahmen auch die Beigeordneten und Gemeindevertreter an der symbolischen Handlung teil. Fiezte äußerte die Überzeugung, daß man in gemeinsamer Kraftanstrengung an der Entwicklung des neuen Gemeinwesens arbeiten werde.

Sowohl in Neukirchen als auch in Schwalmstadt wurde auf das Wohl der Städte und ihrer Bürer im neuen Jahr angestoßen, war abschlíeßend in der Zeitung zu lesen. (jkö)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare