Firefighter-Challenge in Metz: Fritzlarer Feuerwehr-Männer wieder erfolgreich

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Die Sieger und die Zweitplatzierten: Zum gemeinsamen Foto kamen das Team aus der Airbase Rammstein und die Fritzlarer Feuerwehrleute zusammen.

Fritzlar. Kein halbes Jahr nach dem erfolgreichen Wettbewerb in Dubai knüpften die Jungs der Fritzlarer Feuerwehr an ihre Leistung an und erkämpften im französischen Metz bei der internationalen Firefighter-Challenge den zweiten Platz in der Staffelwertung.

Auf den ersten Blick war es eine Challenge wie jede andere, doch diesmal handelte es sich um eine Wohltätigkeits-Veranstaltung mit einem sehr düsteren Hintergrund; zwei Jugendliche waren bei dem Selbstmord ihres Vaters ebenfalls ums Leben gekommen, beide waren Mitglieder der französischen Jugendfeuerwehr.

Ihnen und ihrer Mutter wurde dieser Wettkampf gewidmet – ein Beweis für die Kameradschaft unter den Feuerwehrfrauen und -männern, die aus allen Teilen Europas stammten und in einer Schweigeminute der Jugendlichen gedachten.

Gute Einzelläufe

Beim Einzellauf verbesserten die vier Fritzlarer Starter ihre persönlichen Bestzeiten, lediglich David Schlicht war krankheitsbedingt geschwächt. Manuel Schaberick erreichte den 22. Platz mit einer hervorragenden Zeit von 2:20,74 min., Steffen Link folgte auf Platz 34, Jannik Palluck belegte Platz 51 und David Schlicht Platz 64 von 93 Startern.

Bei der Staffel bewiesen die Fritzlarer eindrucksvoll ihre Stärke. Sie setzten sich in den Vorläufen mit einer Zeit von 1:35,4 an die Spitze der 22 Staffeln. Dabei ließen sie u die Mannschaften aus Berlin, das Team Europa, Slowenien und Frankreich hinter sich.

Auch im Halbfinale setzten sie sich gegen das später drittplatzierte Team aus Straßburg knapp durch und zogen mit einer Zeit von 1:31,0 in das Finale ein.

Das Fünf-Mann-Team aus Fritzlar wurde im Finale von Gregor Stanonik aus Slowenien unterstützt. Dort standen die fünf einer altbekannten Staffel gegenüber, den US-Boys aus der Airbase Rammstein, den Gegnern des Halbfinales vom vergangenen Jahr.

In einem spannenden Lauf, der nur knapp durch einen technischen Fehler entschieden wurde, mussten sich die Fritzlarer geschlagen geben.

Damit ging ein langer Wettkampftag für die Fritzlarer erfolgreich zu Ende. Ehe sie nach der Siegerehrung wieder die Heimreise antraten, wurden noch Hunderte mit Helium gefüllte Ballons gen Himmel geschickt, um an die beiden Jugendlichen zu erinnern.

Unterstützt wurde das Challenge-Team der Feuerwehr Fritzlar von Sponsoren wie Brandschutztechnik Müller sowie der Südzucker-AG Wabern. (red)

Quelle: HNA

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