Waberner Werkstätten: Adventsfeier mit Programm für Mitarbeiter und Angehörige

Stark wie eine Familie

Wabern. „Sehen wir den Lichtschein, der von Weihnachten ausgeht?“, fragte Pfarrerin Brigitte Engelhardt-Lenz die 310 Gäste der Adventsfeier der Waberner Werkstätten in der Mehrzweckhalle. Um die Bedeutung des Lichtes drehte sich auch die Weihnachtsgeschichte, die von der Theatergruppe und dem Chor der Werk- und Wohnstätten geboten wurde.

Die Texte bestanden überwiegend aus Versen. In Reimform ließen sich die Texte leichter merken, erklärte Sozialarbeiterin Petra Zinn, die für die Organisation zuständig war. Seit Oktober hatten Dorothea Krenzer und Johannes Bachmann mit den elf Laienschauspielern geprobt. Christina Pelz übte mit dem Chor, bei dem 20 Personen sangen.

Pfarrer Joachim Bertelmann, theologischer Vorstand der Baunataler Diakonie, hielt einen Rückblick auf das Jahr und lobte die gute Zusammenarbeit. „Es war für uns als Einrichtung ein erfolgreiches Jahr“, sagte er. Es habe keine Kündigungen gegeben, dafür Zuwachs durch die Grundsteinlegung der Werkstatt in Malsfeld.

Besonders wichtig sei ihm aber die Balance zwischen wirtschaftlichem und diakonischem Handeln. „Es ist alles nichts, wenn in unserem Miteinander das Mitgefühl und die Wärme fehlen“, meinte er. Um das kirchliche Profil der Einrichtung zu stärken, wurde zum 1. Dezember eine Pfarrstelle eingerichtet und mit Brigitte Engelhardt-Lenz besetzt.

Werkstattleiter Herbert Oschmann erinnerte an den Wert der Familie. „Nur gemeinsam sind wir stark“, sagte er. Das beträfe besonders die Interessenvertretung der Behinderten. Zusammen mit Joachim Bertelmann gratulierte er 15 Mitarbeitern der Werkstätten zum Dienstjubiläum. (yma)

Quelle: HNA

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