Landrat Neupärtl zieht positive Bilanz

Starthilfe trotzt schwierigen Zeiten

Schwalm-Eder. Auch wenn die wirtschaftlichen Bedingungen schwierig sind: Landrat Frank-Martin Neupärtl, Vorsitzender des Starthilfe-Ausbildungsverbundes, zog jetzt eine positive Bilanz fürs Geschäftsjahr 2011/2012.

Der Schwalm-Eder-Kreis und seine 27 Städte und Gemeinden haben sich im Verbund zusammengeschlossen, um junge Menschen zu qualifizieren, auszubilden und ihnen Möglichkeiten zur Beschäftigung zu bieten. Weitere Mitglieder sind die Kreissparkasse, der DGB Nordhessen und der Verein Starthilfe aus Homberg-Mörshausen.

900 junge Menschen

Wie Neupärtl berichtet, wurden insgesamt 900 junge Menschen in unterschiedlichen Projekten betreut.

Die Gesellenprüfung legten im Sommer 16 Auszubildende ab, von denen neun anschließend einen Arbeitsvertrag abschlossen. Fast alle Teilnehmer der Berufsvorbereitungslehrgänge wurden in weiterführende Schulen oder in Ausbildungs- oder Arbeitsstellen vermittelt.

Weniger Geld

Schlimm sei nur, dass es weniger Geld für die Benachteiligtenförderung in der Berufsausbildung gebe. Denn trotz der positiven Entwicklung auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt sei die Zahl von Schulabsolventen hoch, die einen erhöhten Förderbedarf aufweisen und mit spezifischen Angeboten der Jugendberufshilfe ausgebildet werden könnten.

Deren Zahl sei jedoch drastisch gesunken und werde dem Bedarf nicht gerecht. Da werde an der falschen Ecke gespart, kritisierte Neupärtl. Beim Ausbildungsverbund sind neben Geschäftsführerin Elke Junger 68 Mitarbeiter beschäftigt. (bra)

Quelle: HNA

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