Ende März soll der neu- und umgebaute Hagebaumarkt eröffnet werden

Startklar für Heimwerker

Fast alles neu: (im Uhrzeigersinn von oben links) Der letzte Teil des alten Hagebaumarktes wird in Kürze abgerissen, im Foyer des Haupteingangs sind fünf Kassen untergebracht. Bagger schütten derzeit das Erdreich für die neuen Parkplätze auf. Mit viel Licht, hohen Decken und breiten Gängen soll das größere Sortiment modern präsentiert werden. Fotos: Köcher

Treysa. Nur der Winter kann die offizielle Eröffnung noch stoppen: Wenn nicht noch Bodenfrost die Erdarbeiten verzögert, wird der neue Hagebaumarkt an der Treysaer Friedrich-Ebert-Straße Ende März fertiggestellt sein.

Momentan bestimmen noch Bauarbeiter, Maler und Elektriker das Bild auf der Baustelle und im neuen Markt, in dem bereits Kunden unterwegs sind. Aber die Arbeiten liegen voll im Zeitplan, erklärt Marktleiter Dirk Weibler.

Die ersten Bagger waren im Frühjahr 2010 angerollt. Zug um Zug wurde der alte Markt abgerissen, während in einem großen Zelt der Verkauf weiterging. Am Montag wird das Provisorium komplett abgebaut. Und zum Wochenanfang beginnt auch der Abriss des restlichen, 30 Jahre alten Baumarktes, der jetzt noch auf ganzer Länge den Haupteingang des Neubaus versperrt. Das jüngere Gebäude – das Gartencenter – blieb und ist nun unter einem Dach direkt an den Neubau angeschlossen.

Verändert hat sich nicht nur der Grundriss, sondern auch die Dimensionen: Hatte der alte Heimwerker-Markt inklusive Gartencenter noch 4500 Quadratmeter Verkaufsfläche, so wird der neue Markt 7500 Quadratmeter aufweisen.

Rund 6,5 Millionen Euro investiert die Marburger Firma Felden, Kaiser und Roth als Bauherr und Betreiber in den Neubau des Baumarktes. Breite Gänge, hohe und transparente Decken, helle Fliesen, ein großer Eingangsbereich mit fünf Kassen – auch von innen präsentiert sich der Hagebaumarkt zeitgemäß. Von Baustoffen, Holz, Sanitärbedarf, Leuchten, Farben, Elektro bis hin zu einer großen Heimtier-Abteilung, in der Fische, Reptilien und Nager verkauft werden – das Sortiment mit 45 000 Artikeln ist breiter geworden, sagt Weibler. „Der Heimtierbedarf ist ein wachsender Bereich“, erklärt der Marktleiter.

Diesem Trend und dem Angebot der Mitbewerber in der Region habe man bei der Neuausrichtung des Sortiments Rechnung getragen. Hinzu kommt ein Bäckerei im Foyer des Baumarktes und eine Werkstatt für Gartengeräte. Die Kunden sollen aus einem Einzugsbereich von Homberg bis Alsfeld, von Oberaula bis Stadtallendorf kommen, kalkuliert Weibler.

Um 13 neue Stellen wird sich die Zahl der Mitarbeiter erhöhen. Inklusive Aushilfen arbeiten dann 55 Menschen im Hagebaumarkt, inklusive vier Auszubildende. Bagger und Planierraupen richten derzeit das Areal vor dem Haupteingang her, auf dem die neuen Parkplätze entstehen.

Generell sei der Neubau auch wegen der markanten Lage direkt am Damm eine Herausforderung gewesen, erklärt der Marktleiter. Denn im Vergleich zum alten Bau wurde bis zu 2,50 Meter tiefer in die Erde gebaut, um genug Platz für die Fundamente zu schaffen.

Von Jürgen Köcher

Quelle: HNA

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