Irene Schwalm zeigt ihren Trick beim Ostereier-Färben

Schorbach. Eier Färben ist eine Wissenschaft für sich. Das weiß auch Irene Schwalm aus Schorbach. Einfach bunt kann jeder. Die Landfrau kennt eine Technik, in der Eier mit verschiedenen Farbflächen besonders schön zu färben sind. Ihre Freundinnen waren von der Methode beeindruckt.

Bereits gefärbte Ostereier im Supermarkt zu kaufen, kommt für Irene Schwalm nicht in Frage. „Es macht doch Spaß, für die Kinder die Eier zu färben“, sagt sie. Für ihre Osterwerkstatt ist bereits alles vorbereitet.

Ein ganzes Nest voll: Ostereier, wie Irene Schwalm sie gerne hat.

Auf dem Küchentisch stehen fünf Schälchen und fünf Schnapsgläser, jeweils gefüllt mit einer anderen Farbe. Dazu drei Wassergläser, ebenfalls mit Farbe gefüllt. Normalerweise nimmt Irene Schwalm Eierfarben, die mit heißem Wasser aufgebrüht werden müssen. Diesmal versucht sie es mit Kaltfarben. Dazu am besten weiße Eier. Auf ihnen wirken die Farben kräftiger als auf braunen. Sobald die ersten gekocht sind, macht sich Irene Schwalm an ihrem Küchentisch ans Werk.

Die Eier bekommen abschnittsweise ihren neuen Anstrich. Beispielsweise werden mit den Schnapsgläsern erst die Spitzen eines Eis gelb und blau gefärbt. Dann legt Irene Schwalm das Ei auf die Seite in eine Schale mit roter Farbe. Die nächste Seite färbt sie lila.

Ein buntes Flächenmuster mit weichen aber sauberen Linien entsteht. „Das ist mal etwas ganz anderes“, sagt Irene Schwalm über die Technik, die sie vor einiger Zeit in einer Hausfrauenzeitschrift gefunden hat.

Wo zwei Farben aufeinandertreffen, mischen sie sich zu einer neuen. „Mal sehen, was passiert, wenn ich die rote Spitze in das gelbe Schnapsglas stelle“, sagt Irene Schwalm und experimentiert mit der Farbenlehre.

Die Hausfrau, die in ihrer Freizeit gerne backt und bastelt, hat noch einen weiteren Oster-Trick auf Lager. Mit einem angespitzten Stück Kernseife schreibt sie Botschaften auf ein noch ungefärbtes Ei. „Ruhig etwas fester aufdrücken“, rät die Expertin.

Anschließend lässt Schwalm das Ei vorsichtig in ein Wasserglas mit roter Farbe gleiten. Nach wenigen Minuten ist das Ei knallrot. Bis auf die Stelle, an der sie ihren Ostergruß hinterlassen hat. Die Seife ist weg, die Schrift gut zu lesen.

Das Testurteil der Kaltwasserfarben fällt übrigens positiv aus. „Die Farben kann ich einfach aufheben und wiederverwenden“, sagt Irene Schwalm und präsentiert kurze Zeit später ein Nest voller Eier, um die sie ihre Freundinnen leicht beneiden könnten.

Quelle: HNA

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