Steffen Tasler ist neuer Bauamtsleiter in Guxhagen

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Der neue Bauamtsleiter Steffen Tasler vor seiner nächsten Baustelle, dem Guxhagener Kindergarten am Akazienweg: Dort soll unter anderem das Dach neu aufgebaut und isoliert werden.

Guxhagen. Neuerdings leitet Steffen Tasler das Bauamt der Gemeinde Guxhagen. Sein Geschäft erlernte der Architekt von der Pike auf. In der Wirtschaft sammelte der 36-Jährige jahrelang Erfahrung auf Großbaustellen.

Der Neue beschreibt sich als Mann der Praxis mit Sinn für klare Worte und kurze Wegen. Das ist wichtig für eine Gemeinde wie Guxhagen mit sechs Ortsteilen - und es ist glaubwürdig, wenn man sich den Lebenslauf des gebürtigen Söhrewalders anschaut.

Nach dem Abitur erlernte Tasler das Stahlbetonbauer-Handwerk unter anderem in Felsberg. Anschließend studierte der verheiratete Vater von zwei Kindern Architektur und Bauingenieurwesen. Zwischen der Abschlussprüfung als Architekt und dem Arbeitsbeginn als Bauleiter bei einem regionalen Großunternehmen lag dann ein Wochenende.

Acht Jahre lang war der 36-Jährige auf Großbaustellen in der Region "Mädchen für alles", wie er seine Bauleitertätigkeit beschreibt. Bei Höxter leitete er Restaurationsarbeiten einer historischen Burg, in Melsungen den Neubau eines Hochregalsystemlagers in den Pfieffewiesen und bei VW eine Dauerbaustelle mit Um- und Ausbauten im Bestand.

"Ich muss beschäftigt sein, sonst fällt mir die Decke auf den Kopf", sagt der Neue, der Pi mal Daumen zwei Drittel seiner Arbeitszeit im Büro und den Rest draußen auf den Dörfern und in der Kerngemeinde unterwegs ist. Apropos Arbeitszeit. Da hat Tasler eine eigene Formel entwickelt: Mit dem Wechsel von der Wirtschaft in den öffentlichen Dienst senkte er seine 60 Stunden-Woche um etwa ein Drittel. Das bringt ihm auf dem Gehaltszettel Brutto zwar weniger, der Stundenlohn indes blieb ungefähr gleich - unterm Strich bleibt mehr freie Zeit, für Familie und Hobbys. Tasler arbeitet gerne im Garten, läuft, wandert und steigt auf Berge.

Was Tasler bislang an Bausubstanz in Guxhagen gesehen hat, findet er extrem vielseitig. Der 36-Jährige nennt das Klostergelände, die Wochenendgebiete, das Freibad, die Dorfgemeinschaftshäuser, den Industriebau Sartorius und das ganze Drumherum im Tiefbau mit dem Wasser-, Kanal- und Straßennetz.

In den nächsten Wochen wird Tasler im Kindergarten am Akazienweg gefragt sein. Denn dort soll unter anderem das Dach neu aufgebaut und gedämmt werden. (lgr)

Quelle: HNA

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