Rentnertruppe leistet beim Bau des neuen TSV-Vereinsheims viel Eigenarbeit

Stein auf Stein geht’s voran

Fleißig bei der Arbeit: Die Rentnertruppe vom TSV Wiera ist insgesamt sechs Mann stark. Hier arbeiten, von links, Robert Korbel, Gerhard Bechtel, Heinrich Gonther und Reinhard Luckhardt. Heinz Schenk und Herbert Schneider waren beim Fototermin nicht mit von der Partie. Foto: Trümper/nh

Wiera Das neue Vereinsheim des TSV Wiera wächst im rasenden Tempo. Das dies so ist, liegt vor allem an sechs Männern, die fleißig mit anpacken. Die Rentnertruppe um den stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Heinrich Gonther verbringt dabei bis zu acht Stunden täglich auf der Baustelle. Und das sechs Tage die Woche.

Sie mauern, bohren, legen Wasserleitungen und verputzen – für nichts sind sie sich zu schade. Insgesamt wurden schon 1860 Arbeitsstunden investiert. „Wir waren die letzten zwei bis drei Monate kaum zu Hause“, erzählt Heinrich Gonther, „aber unsere Frauen akzeptieren das“, fügt er lächelnd hinzu. Die Ehefrauen bringen sogar regelmäßig das Mittagessen an die Baustelle.

Alle packen mit an

Im Januar wurde das alte Vereinsheim zum größten Teil abgerissen. Nun soll ein neues, größeres Haus entstehen. Baubeginn war Mitte Februar, aber bereits jetzt steht der Rohbau. „Wir sind nur so weit, weil auch alle mit anpacken“, sagt Gerhard Bechtel von der Rentnertruppe. Sein Kollege Reinhard Luckhardt ergänzt: „Brauchen wir hier zehn Mann, dann kommen auch zehn.“

Jeder hilft mit. Ob nun Vereinsmitglied, Spieler, Trainer oder Jugendmannschaft, alle tragen sie ihren Teil dazu bei. Sogar die Nachbarschaft hilft. So dient ein Keller im Nachbarhaus zur Zeit als provisorische Umkleidekabine bei Heimspielen. Am 1. Mai veranstaltet der TSV Wiera eine Maiwanderung und einen Tag der offenen Tür im neuen Vereinsheim. Freunde, Gönner und Spender sind dann herzlich zur Baustellenbesichtigung eingeladen.

Die Einweihung ist erst für das nächste Jahr geplant. Zum Beginn der neuen Saison im Herbst sollen aber bereits die Umkleidekabinen fertig gestellt sein. HINTERGRUND

Von Christian Trümper

Quelle: HNA

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