Steinmetzmeisterin fertigte Stele mit Waberner Wappen

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Ein weiteres Erkennungszeichen Waberns: Steinbildhauerin Heike Zorn (Zweite von links) hat für die Gemeinde eine Stele gefertigt. Sie präsentiert zusammen mit (von links) Peter Weiland (Mitarbeiter), Manfred Uchtmann (Vorsitzender Geschichts- und Kulturkreis Wabern) und Bürgermeister Claus Steinmetz das Ergebnis.

Wabern. Seit vielen Jahren hat Steinmetzmeisterin Heike Zorn ihre Gestaltungswerkstatt in Wabern. Zum Dank hat sie für die Gemeinde eine Stele gefertigt.

Quer über die Straße nähert sich die Steinbildhauerin Heike Zorn der wartenden Menschenmenge. Auf der Schubkarre, von der Künstlerin gepackt, ein großer Berg Eiswürfel, aus dem sich erwartungsvoll die Hälse von Bierflaschen recken.

Begossen werden soll die Enthüllung einer Stele, errichtet in markanter Stelle am Zimmerplatz in Wabern. Seit zehn Jahren betreibt die diplomierte Steinmetzmeisterin Heike Zorn hier ihre Gestaltungswerkstatt. Zum Dank an die Gemeinde wurde dieses Kunstwerk errichtet. Der Waberner Posaunenchor unter Leitung von Dr. Helmut Hennighausen spielt auf. Bürgermeister Claus Steinmetz und Heike Zorn lösen die Plane.

Der fest in der Erde verankerte Sandstein stammt aus Kylltal in der Eifel. Unten zeigt das Waberner Wappen die Reiher aus alter Zeit. Oben leuchtet die Skyline des Ortes im Sonnenlicht. Der Stein und das Relief scheinen zu funkeln. Bürgermeister Claus Steinmetz sieht neben dem Holzskulpturenpfad in dieser Stele nun ein weiteres, unverwechselbares Erkennungszeichen für Wabern. Er bezeichnet das Werk auch als einen Grundstein für das, was in ferner Zukunft liegt. Die Künstlerin Heike Zorn dankt in kurzer Ansprache und verweist auf den alten Brauch vom Bau, beim Richtfest einen Richtspruch zu verlesen. So weiht sie nun mit einigen Zeilen ebenfalls das errichtete Kunstwerk. „Viel Schweiß und Arbeit steckt da drin, weswegen ich auf dieses Denkmal auch ein wenig stolz bin. Ich hoffe, ihr haltet es in Ehren und werdet immer wieder kehren.“

Quelle: HNA

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