Stellberg-Schule wird endlich bunt

Endlich bunt: Schulleiterin Birgit Kieburg freut sich mit den Schülern über die Sanierung der Stellbergschule. Die wird mit einer Million Euro vom Kreis gefördert. Foto: Müller

Homberg. Nur noch wenige Monate, und die Stellbergschule in Homberg ist endlich bunt. Ende des Jahres sollen die Sanierungsarbeiten an der Schule abgeschlossen sein,

Die Sanierung wird mit einer Million Euro vom Kreis gefördert. Die ersten Gerüste waren mit Beginn der Sommerferien aufgestellt worden.

Um Energie einsparen zu können, werde die Schule von außen komplett isoliert, sagt Schulleiterin Birgit Kieburg. Fassade, Fenster und Außentüren werden erneuert, damit sie dann auch endlich den neuesten Standards entsprechen. Im Verwaltungsgebäude wird eine Feuerschutztreppe angebracht und in zwei Jahren soll noch die Sporthalle saniert werden. „Unsere Schule wird dann endlich bunt. Wir warten schon etwa 15 Jahre darauf, dass sie gestrichen wird.“ Sogar ein Schüler habe an den ehemaligen Landrat Frank-Martin Neupärtl einen Brief geschrieben, in dem er darum bat, die Schule bunter zu gestalten. Neupärtl habe ihm das damals zugesagt.

Damit an der neuen Fassade dann auch der Name der Schule zu lesen ist, hat der Förderverein Geld für ein Logo gesammelt. Auf dem Schulhof wird eine 7,50 Meter lange Tunnelrutsche aufgestellt. Die baut die Schule in Eigenregie auf. Doch nicht nur Außenbereich und Fassade werden bunt -- Lehrer und Eltern wollen Flure und Treppenhaus gemeinsam streichen. Die Fördersumme vom Kreis beinhalte nämlich die Sanierung der Außenfassade, nicht aber eine Renovierung der Unterrichtsräume und Flure. „Wir hätten dann eine hässliche und eine schöne Seite. Das wollen wir nicht und machen das selbst“, sagt Kieburg.

Auch wenn nun ein halbes Jahr Ausnahmezustand herrscht und jeder Raum nach und nach geräumt werden muss, ist man dankbar: „Die Schule sah aus wie ein Betonklotz aus den 50er Jahren. Es ist toll, unseren Arbeitsplatz jetzt schön gestalten zu können“, sagt Kieburg. Mit den Bauarbeiten haben sich auch die Kinder arrangiert. „Man muss momentan zwar auf Dinge wie eine Bücherei verzichten, aber auf uns wird viel Rücksicht genommen.“ So gebe es die Absprache, dass während des Unterrichts nicht gebohrt werde. Die Bauarbeiter haben sogar schon einmal einen ganzen Samstag gearbeitet, um den Unterricht nicht zu stören, sagt Kieburg.

Quelle: HNA

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