Tausende Fahrradfahrer nahmen an der Tour de Chattengau teil – Feier in Besse

Mit den Stempeln ins Ziel

Gemeinsam: Die Familien Röhrig, Theis, Wicke und Pommerening sind bereits zum vierten Mal bei der Tour dabei. Fotos: Eberlein

Edermünde/Gudensberg/Niedenstein. Michael Kropf, Schwimmmeister aus Edermünde, ist der arme Tropf der Tour de Chattengau: Unter den 1300 Stempelkarten zog die Glücksfee ausgerechnet seine, als der Preis eine Jahreskarte für sein Schwimmbad und Arbeitsplatz war. Immerhin: Bürgermeister Karl-Heinz Färber will ihn im Freibad zum Essen einladen.

Mehr als 5000 Radfahrer waren am Sonntag im Chattengau unterwegs, schätzt Ordnungsamtsleiter Stephan Wassmuth. Die Route führte durch die Orte Gudensberg, Dissen, Haldorf, Holzhausen, Besse, Metze, Nidenstein, Kirchberg und Dorla. An allen Stationen gab es reichlich Verpflegung und viele Aktionen für die Radler. Und auch für den Pannenfall war vorgesorgt. An mehreren Stationen gab es Erste-Hilfe fürs Rad. Zu wenig Luft in den Reifen sei das geringste Problem gewesen, berichtet Uwe Nichtewitz, Inhaber der Fahrrad-Ecke in Besse. Aber auch lose Pedale und defekte Bremsbeläge wurden schnell repariert und die Räder samt Fahrer zurück auf die Strecke geschickt.

Familienausflug

Die Familien Röhrig, Theis, Wicke und Pommerening machten sich gemeinsam auf den Weg. Von Gleichen, Dorla und Gudensberg ging es zunächst auf die Strecke nach Dissen. Den Weg zum Ziel kennen Sie genau, denn Sie waren bereits zum vierten Mal dabei. „Seit sich die jüngsten auf dem Fahrrad halten können, fahren wir mit“, erklärten sie. Einige begaben sich bereits mit dem Startschuss um 10 Uhr auf die 35 Kilometer lange Strecke, andere waren später dran, um dann am Nachmittag pünktlich ab 17 Uhr zur Abschlussveranstaltung in Besse zu sein.

Denn nur wer mitradelte und neun Stempel der einzelnen Stationen auf seiner Karte hatte, bekam die Chance auf einen von 30 Preisen bei der Verlosung.

Den Hauptgewinn, ein Mountainbike im Wert von 500 Euro, nahm ein junger Mann aus Sontra (Werra-Meißner-Kreis) mit nach Hause. „Ein großes Lob geht an alle, die mitgeholfen haben, die Tour auf die Beine zu stellen“, sagte Stephan Wassmuth von der Gemeinde Edermünde. Damit seien vor allem die vielen Vereine gemeint, die unter anderem mit den Ständen und Aktionen für das Gelingen und gute Laune gesorgt hatten.

Von Christl Eberlein

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare