Stickstoffalarm bei Firma Wikus: Produktion war zwei Stunden lang lahmgelegt

Einsatz mit Atemschutzgeräten: Die Feuerwehren aus Spangenberg und Bergheim rückten aus. Foto:  Wenderoth

Spangenberg. Stickstoffalarm wurde am Mittwoch gegen 12.30 Uhr bei der Spangenberger Firma Wikus ausgelöst. Die Produktion wurde sofort gestoppt. Die Mitarbeiter mussten den betroffenen Bereich verlassen.

Die Warnanlage hatte Sauerstoffmangel durch zu hohen Stickstoffbereich angezeigt. Die Stickstoffanlage wurde daraufhin sofort ausgeschaltet. 100 Mitarbeiter konnten mehr als zwei Stunden lang nicht weiterarbeiten.

Mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Spangenberg und Bergheim, unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Uwe Bauer, überprüften die Räume. Auch die Freiwillige Feuerwehr Melsungen war mit dem Gerätewagen Gefahrgut und Fachpersonal vor Ort.

Es konnten allerdings keine lebensgefährlich geringen Sauerstoffkonzentrationen mehr gemessen werden. Alle Werte waren zur Zeit der Messung wieder im normalen Bereich.

Stickstoffalarm wurde am Mittwoch gegen 12.30 Uhr bei der Spangenberger Firma Wikus ausgelöst.

Um festzustellen, ob sich ein Leck in den Stickstoffleitungen befindet, wurde die Anlage anschließend wieder eingeschaltet und erneute Messungen durchgeführt. Auch bei einer weiteren Messung, etwa zwei Stunden nach dem ersten Alarm, war kein Sauerstoffmangel in den Räumen festzustellen. Deshalb gab die Firmenleitung die Produktionsräume wieder frei.

Ein vorsorglich auf das Werksgelände gerufener Rettungswagen des DRK Spangenberg konnte wieder in die Rettungswache einrücken. Zur genauen Klärung der Ursache für den Alarm wurden Spezialisten angefordert. Sie sollen die Anlage überprüfen. Auch die Arbeitsschutzabteilung beim Regierungspräsidium in Kassel wurde eingeschaltet. (zot)

Quelle: HNA

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