Herbert Gießler spendete 2000 Euro an vier Institutionen

Stiftung hilft der Jugend

Fördergeld für gute Zwecke: Herbert und Hedwig Gießler (von links) mit Vertretern der geförderten Schulen und Jugendeinrichtungen. Foto:  Slawik

Melsungen. Die Melsunger Herbert-Gießler-Stiftung hat es sich laut Satzung zur Aufgabe gemacht, Kultur, Sport, Schulen und gemeinnützige soziale Einrichtungen im Schwalm-Eder-Kreis finanziell zu unterstützen. Dafür hat Stiftungsgründer Gießler, der bis zu seiner Pensionierung Vorstandschef der Kreissparkasse Schwalm-Eder war, seit dem Jahr 2001 regelmäßig Fördergeldbeträge ausgeschüttet.

Bei der jüngsten Spendenübergabe im Melsunger Jugendtreff Haspel freuten sich wiederum vier Schulen und Jugendeinrichtungen über Finanzspritzen von jeweils 500 Euro. Herbert Gießler und seine Frau Hedwig zahlten das Geld an folgende Einrichtungen aus dem Kreisteil Melsungen aus: • Radko-Stöckl-Schule: Berufsschullehrerin Aiga Kronenberg fungiert als Koordinatorin eines Schülerworkshops mit der Show- und Theaterpädagogiktruppe „Young Americans“ aus den USA. Mit dem Geld von der Gießler-Stiftung wird das Projekt, bei dem Schüler zusammen mit amerikanischen Studenten eine eigene Bühnenshow auf die Beine stellen, mitfinanziert. • Evangelische Jugend Melsungen-Land: Die Spende komme dem Hüttendorf-Projekt der Jungschar zu Gute, sagte der Pädagoge Hans-Günther Späth. Dabei errichten die Jungen und Mädchen während der Sommermonate ein Holzhütten-Lager mit einfachsten Mitteln. • Jugendtreff Haspel Zusammen mit der Melsunger Stadtjugendpflege organisiert der Jugendtreff Haspel das Ferienspielprogramm „Melsunger Sommer“. Damit die Veranstaltungsreihe auch für einkommensschwache Familien erschwinglich bleibt, finden die 500 Euro Verwendung, um Teilnahmekosten zu subventionieren. • Wolfgang-Fleischert-Schule in Röhrenfurth: In Zusammenarbeit mit dem Röhrenfurther Kindergarten und dem örtlichen Kinderverein möchte die Wolfgang-Fleischert-Schule den Melsunger Stadtteil zu einem „Familiendorf“ machen. Das gemeinsame Projekt soll Jungen und Mädchen einen fließenden Übergang vom Kindergarten in die Schule mit übergreifenden Betreuungsmöglichkeiten ermöglichen. (zsl)

Quelle: HNA

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