Stiftung Himmelsfels feierte Erfolge vor dem Burgsitz

Feier vor dem Burgsitz: Martin Söchting (Team Burgsitz, links) und Sabah Öndes (Team Kunstpark) nahmen stellvertretend Präsentkörbe entgegen. Werner Oelze (Mitte) moderierte. Foto: Gehlen

Spangenberg. 70 Spangenberger und Gäste haben zusammen mit der Werner Pfetzing Stiftung Himmelsfels am Freitagabend vor dem Burgsitz der Liebenbachstadt gefeiert: Anlass war die Rettung und Sanierung des historischen Gebäudes und die Errichtung des Kunstparks.

Man habe in den vergangenen Jahren vier Schätze gehoben, sagte Werner Oelze, Mitglied des Stiftungskuratoriums: Neben dem Kunstpark und dem Burgsitz gehörten dazu auch die Mitbürger, die durch gesundheitliche und persönliche Probleme den Anschluss an das Berufsleben verloren hatten.

Sie hätten durch die Mitarbeit im Burgsitz oder auf dem Berg neues Selbstwertgefühl bekommen und 30 seien wieder in den ersten Arbeitsmarkt gekommen. 27 ehemalige Langzeitarbeitslose hätten einen Platz als Bürgerarbeiter im Team Himmelsfels gefunden.

Ein weiterer Schatz sei es, dass man den Künstler und Theologen Johannes Weth nach Spangenberg geholt habe.

„Nun ist der Zeitpunkt, einfach mal danke zu sagen“, erklärte Bürgermeister Peter Tigges und gestand, dass er selbst anfangs nicht an eine Sanierung des Burgsitzes geglaubt hat.

Für Erheiterung sorgte Sabine Conti vom Verein Spangensteine: Sie hatte positive und teilweise auch sehr kuriose Zahlen zu den Projekten zusammengetragen: Insgesamt gab es 145 Teilnehmer und 55 ehrenamtliche Helfer. Es wurden 65 119 Arbeitsstunden für je einen Euro geleistet. 10 665 Stunden wendeten die Ehrenamtlichen auf.

Durch die neue Aufgabe habe sich der Zigarettenverbrauch eines Teilnehmers so reduziert, dass er eine Tasse Teer pro Jahr weniger inhaliere. Die Helfer des Projektes Burgsitz überwanden im Laufe der Zeit insgesamt 376 Höhenkilometer, das entspreche 42 Besteigungen des Mount Everest. (gör)

Quelle: HNA

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