Kultusministerin Dorothea Henzler las Grundschülern in Obergrenzebach vor

Kultusministerin Dorothea Henzler besuchte die Schule Obergrenzebach

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Zehn Minuten Vorlesen: Kultusministerin Dorothea Henzler kam gestern am bundesweiten Vorlesetag zur Stippvisite in die Kleeblattschule Obergrenzebach.

Obergrenzebach.  Kultusministerin Dorothea Henzler war zwar extra nach Obergrenzebach gereist, um den Grundschülern vorzulesen. Zum Vorlesen blieb gestern nur wenig Zeit.

Kultusministerin Henzler zu Besuch in Obergrenzebach

Der Zeitplan der Ministerin war so knapp, dass die Vorlesegeschichte nur zehn Minuten dauerte. Gleichwohl hat den Schülern die Geschichte über Tiger und Leo von Autorin Cornelia Funke gefallen. Und weil sich die Kinder so über den Besuch der Ministerin freuten, wollten sie ihr natürlich auch die Schule zeigen. Mit dem Lied „Unsere Schule hat vier Häuser“ stimmten sie die Ministerin auf das Schul-Kleeblatt Leimsfeld–Niedergrenzebach–Seigertshausen–Obergrenzebach ein. „Das sind ja ganz schön schwierige Ortsnamen“, kommentierte Henzler.

Gina-Maria Monaco, Torben Ritter, Elias Hundt (alle Seigertshausen) und Lena Müller (Obergrenzebach), schnappten sich die 63-Jährige zum Rundgang durch die Schule. Los ging’s vor der Tür: „Das sind unsere Toiletten“, sagten sie, „hier für die Jungen, da für die Mädchen.“ Die nächsten Stationen waren das Spielehäuschen, der Bolzplatz und die Kletterbäume. Auf was für Bäumen sie in den Pausen klettern, wussten die Schüler nicht. „Da komme ich aus der Stadt und muss euch Kindern sagen, dass das Buchen sind“, neckte die Ministerin. Um welche Büsche es sich nebendran handelte, wusste die Ministerin dann aber auch nicht. Und weiter ging die Tour durch die Klassenräume.

In der Bücherei hatten sich schon die übrigen Dritt- und Viertklässler der Schule versammelt, um von der Ministerin vorgelesen zu bekommen.

Vor dem Lesen wurden noch Geschenke verteilt: das Buch mit der Geschichte von Tiger und Leo für die Schulbibliothek, zwei neue Fußbälle für draußen und 1400 Euro für neue Musikinstrumente und die Schulbibliothek. Am meisten Jubel gab’s für die Fußbälle.

Von Claudia Feser

Quelle: HNA

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