Namen für die Tiere gesucht

Zweimal Nachwuchs: Störche im Glockenborn sind nun stolze Eltern

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Wohlbekannte und willkommene Gäste: Für das Storchenpaar im Glockenborn bei Wolfhagen werden passende Namen gesucht. Die HNA sammelt Vorschläge. 

Wolfhagen. Das Wolfhager Land wird zur Storchen-Hochburg: Im Naturschutzgebiet Glockenborn sind in diesen Tagen die Jungen geschlüpft. Und es gibt weitere gute Nachrichten. 

Denn auch auf den anderen Naturflächen in Istha und Wenigenhasungen tauchen in den vergangenen Wochen erstmals Störche auf. „In Istha habe ich zum wiederholten Mal ein Weißstorchenpaar gesehen“, berichtet Stephan Schmidt von der Stadt Wolfhagen, der sich um die Flächen kümmert. In Wenigenhasungen ist vor zwei Wochen ein Storchenpaar angekommen und gleich geblieben.

Auch in Wenigenhasungen leben Störche: Vor zwei Wochen ist das Paar hier eingetroffen.

Obwohl die Stadt auch auf diesen Flächen Horste aufgestellt hat, ist nach Einschätzung von Schmidt in diesem Jahr nicht mehr mit Nachwuchs zu rechnen. „Das ist jetzt schon zu spät.“ Allerdings stünden die Chancen gut, dass diese Störche im nächsten Jahr zum Brüten zurückkommen.

Witterung machte den Störchen in den vergangenen Jahren zu schaffen

Im Jahr 2014 hatten die ersten Störche im Glockenborn gebrütet. Damals waren die drei Jungtiere aufgrund der schlechten Witterung gestorben. Im Horst hatte das Wasser gestanden. Im darauffolgenden Jahr passierte gar nichts am Horst. Im vergangenen Jahr dann endlich die kleine Sensation: Erstmals wuchsen in der Region zwei Störche auf und verließen im Herbst das Naturschutzgebiet. In diesem Jahr kamen die Elterntiere zurück und bezogen den Horst erneut. Vor einigen Tagen schlüpften die zwei Jungtiere.

Sehr hungrig: In den vergangenen Tagen sind junge Störche im Glockenborn geschlüpft. Beide Elterntiere sind verstärkt auf Futtersuche.

Während des Brutgeschäftes waren sie von anderen Störchen gestört worden, die im Glockenborn unterwegs waren. Die Stadt Wolfhagen überlegt nun, einen zweiten Horst im Naturschutzgebiet aufzustellen.

Namen für das Storchenpaar gesucht

Das Interesse der Bevölkerung an den Wolfhager Störchen ist riesig. Mehrmals in der Woche erreichen uns Fotos von Profis und Hobbyfotografen, die regelmäßig am Hort vorbeigucken und Bericht erstatten. 

In anderen Regionen, in denen Störche leben, haben die Tiere inzwischen Namen bekommen. Da die Elterntiere aus dem Wolfhager Glockenborn nun zum zweiten mal Junge aufziehen und zu willkommenen und vertrauten Gästen geworden sind, wollen auch wir - in Zusammenarbeit mit der Stadt Wolfhagen - unsere Störche taufen. Alle Leser sind aufgerufen, sich an der Namenssuche zu beteiligen. 

Wer eine Idee für eins der Tiere oder gleich beide hat, kann die Vorschläge per Mail oder per Post an die Wolfhager HNA-Redaktion schicken: 

HNA, Schützeberger Straße 36 a, 34466 Wolfhagen. Unsere E-Mail lautet: wolfhagen@hna.de. Bitte Vor- und Nachname des Absenders nicht vergessen.

Quelle: HNA

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