FDP-Landtagsabgeordneter Florian Rentsch (FDP) will schnelles Planungsrecht

Stolz auf den Spatenstich

Willkommen: Constantin Schmitt (links), Wiebke Reich und Nils Weigand begrüßten Florian Rentsch (zweiter von rechts). Foto: Rose

Treysa. Der FDP-Politiker Florian Rentsch machte am Freitagabend Station in Treysa: Im Haus für Gemeinschaftspflege sprach der 35-jährige Landtagsabgeordnete über die Ziele der Liberalen. Mit dabei waren der Kreisvorsitzende Nils Weigand, die Kandidatin für die Kommunalwahl Wiebke Reich und der Vorsitzende des Stadtverbandes, Constantin Schmitt.

In lockerem Plauderton machte Rentsch unmissverständlich klar, worum es ihm geht. „Das Ypsilanti-Jahr hat viel Vertrauen in die Demokratie zerstört“, erklärte er, „keine Frage, auch wir streiten intern, aber nach außen hin vertreten wir eine gemeinsame Position.“

Das werde auch der zukünftige Kurs der FDP sein, versprach Rentsch. Hessen stehe vor vielen Herausforderungen: Als Vorzeigeregion nannte er den florierenden Wirtschaftsstandort Bad Hersfeld, Ziel müsse jedoch der Ausbau von Kassel-Calden sein.

Dankbar und stolz sei er über den bevorstehenden Spatenstich für den Weiterbau der A49: „Da war Posch einfach positiv penetrant.“ Man habe jedoch durch die Stagnation viel Zeit verloren und müsse dringend Boden gut machen. „Beim Planungsrecht muss endlich wieder gesunder Menschenverstand einkehren“, forderte Rentsch.

Es könne nicht angehen, dass man durch übertriebene Auflagen Planungszeiten von 30 Jahren habe. „Wir wollen, dass das ganze Land sich weiter bewegen kann“, verdeutlichte Rentsch. Klare Worte fand der Politiker auch für den Facharbeitermangel: „Wir müssen die Menschen weiterqualifizieren und die Erwerbstätigenquote von Frauen erhöhen“, sagte Rentsch.

Zwei Schultypen

Hier verwies der Liberale auch auf das Einwanderungsrecht: „Wir brauchen gut ausgebildete Leute.“ In Sachen Schulpolitik machte Rentsch deutlich, dass die FDP in Deutschland 40 Jahre Schulkampf hinter sich habe. „Wir stehen nach wie vor hinter den beiden Schultypen, denn es gibt auch unterschiedliche Typen von Schülern“, sagte der 35-Jährige. Hessen investiere im Vergleich zu anderen Bundesländern wesentlich mehr in Schulen. Die FDP plädiere weiter für die Reform der selbstständigen Schule. Lehrer, Schüler und Eltern sollten selbst über Inhalte entscheiden. (zsr)

Quelle: HNA

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