Jungtiere nach Pfingsten erwartet

Storchenpaar im Wolfhager Glockenborn: Kinderstube ist schon fertig

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Mit dem Nestbau beschäftigt: Ein Storchenpaar hat den Horst im Glockenborn bei Bründersen angenommen. Wenn alles glatt läuft, müsste das Weibchen in diesen Tagen Eier legen.

Wolfhagen. Die Chancen stehen gut, dass in diesem Jahr junge Störche im Glockenborn aufwachsen. Im Naturschutzgebiet bei Bründersen hat ein Storchenpaar in der vergangenen Woche den künstlichen Horst auf der Rinderweide bezogen.

Ein paar Tage konnten Naturliebhaber und Spaziergänger die Balz der Weißstörche beobachten. Danach war das Paar ein paar Tage lang fleißig mit dem Nestbau beschäftigt.

Ankunft und Balz: In der vergangenen Woche kam das Paar an und war beim Liebesspiel zu beobachten.

Ein wachsames Auge auf die Störche hat Stephan Schmidt von der Stadt Wolfhagen. Er rechnet damit, dass das Weibchen in Kürze die Eier legt und mit dem Brüten beginnt. Rund 30 Tage dauert es, bis die kleinen Störche schlüpfen. Dies könnte im Glockenborn nach Pfingsten der Fall sein. In der Regel brüten beide Elternvögel und beteiligen sich an der Nestlingsaufzucht. Wenn alles glatt läuft, verlassen die jungen Störche nach zwei Monaten den Horst.

Viel Besuch 

Am Wochenende hatten die Störche viel Besuch von Interessierten. Als vor zwei Jahren das erste Mal im Wolfhager Land Störche brüteten, kam dies einer kleinen Sensation gleich. Leider starben die drei kleinen Störche seinerzeit im eiskalten Wasser, das sich nach tagelangem Regen im Nest gesammelt hatte. Im vergangenen Jahr kamen zwar Störche vorbei, es konnte sich jedoch kein Paar entschließen, die Kinderstube im Glockenborn einzurichten.

Tiere nicht stören 

Damit in diesem Jahr alles gut geht, bittet die Stadt Wolfhagen alle Gäste am Horst um erhöhte Rücksicht. Um die Tiere nicht zu stören, darf die eingezäunte Rinderweide nicht betreten werden. Besucher sollten sich nicht länger als nötig vor Ort aufhalten. Hunde sind an der Leine zu führen. Dies ist im gesamten Naturschutzgebiet ohnehin Pflicht. Neben den Störchen brüten aktuell viele andere Vögel dort.

Quelle: HNA

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