Sträucher bilden Rahmen: Expertin empfiehlt heimische Sorten

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Für Rotkehlchen: Der Strauch Pfaffenhütchen.

Schwalmstadt. Was wären unsere Gärten ohne Sträucher und Büsche, sie sind für ein Haus, einen Wohn- oder Familiengarten unverzichtbar.

Sie bilden den Rahmen und die Kulisse für Haus und Grundstück, sie sind der Hintergrund für unsere Staudenbeete, sie versperren unerwünschte Einblicke von außen und bilden Nischen und Räume für Sitz- und Ruheplätze.

In früheren Zeiten war ein Bauerngarten ohne Fliederbusch, Holunderstrauch oder Schwarze Johannisbeere nicht vorstellbar.

Heute dürfte uns die Auswahl schwerfallen bei dem Überangebot an Blüten- oder Heckensträuchern. Deshalb sollte man schon im Vorfeld genau überlegen, welche Ansprüche erfüllt werden sollen, welche Funktion der Strauch im speziellen Garten haben wird.

Sträucher sollen dekorativ sein und schmücken. Aber müssen es unbedingt nur Exoten sein? Ein paar einheimische Sträucher sollten schon in jedem Garten angepflanzt werden. Auch unsere heimischen Sträucher und Büsche besitzen einen hohen Schmuckwert und erfüllen daneben noch viele andere Aufgaben. So ist es ihre wichtigste Funktion, Kleintieren, wie Spinnen, Insekten und Vögeln Lebensraum und Nahrung zu bieten.

Holunder und Schneebälle

Diese Aufgabe erfüllen in ganz hervorragender Weise der Holunder, die verschiedenen Sorten der Schneebälle, die Kornelkirsche, das Pfaffenhütchen, die Haselnuss, die Berberitze, die Felsenbirne und die Mispel (nicht zu verwechseln mit dem Halbschmarotzer Mistel), um eine passende Auswahl zu nennen.

Ideale Pflanzzeit ist der Herbst: Oktober, November. So haben die neuen Pflanzen noch Zeit, in den frostfreien Perioden des Winters neues Wurzelwerk auszubilden, um dann im Frühjahr durchstarten zu können.

Von Hiltrud Holland-Letz

Quelle: HNA

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