Schüler stellten bei Tag der offenen Tür an Radko-Stöckl-Schule Projekte vor

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Günstiger Strom: Walter Dillmann erzeugte genug Energie, um die Lampe zum Leuchten zu bringen. Sohn Christian (Mitte) und Florian Eckhardt erklärten ihm, wie viel Geld er dadurch spart.

Melsungen. Wie man mit einem Fahrrad Strom erzeugen kann, das ließ sich Walter Dillmann von seinem Sohn Christian zeigen.

Beim Tag der offenen Tür an der Radko-Stöckl-Schule in Melsungen stellte die Klasse seines Sohnes - Jahrgang 12 der Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung - vor, wie man schnell und günstig Strom produziert.

„Wir haben uns gefragt, wie wir Strom machen können, ohne dabei die Umwelt zu belasten“, sagte der Schüler. Es entstand die Idee, mit einem Fahrrad eine Glühlampe und sogar einen CD-Spieler zu betreiben. Dafür musste nur kräftig in die Pedalen getreten werden. Danach sahen die Teilnehmer, wie viel Geld und Co²-Ausstoß sie gespart hatten.

Aber nicht nur Eltern, auch neugierige Schüler aus den Unterstufen waren zum Tag der offenen Tür gekommen.

Zu sehen gab es für die zahlreichen Gäste am Samstag einiges. Die Schüler der Fachrichtungen Wirtschaft und Verwaltung, Großhandel und Büro, Sozialwesen, Wirtschaftinformatik sowie Handel und Logistik zeigten mit Vorträgen, Plakaten und anderen kreativen Ideen, wie bunt das Schulleben sein kann. Viele Klassen hatten sich etwas Besonderes einfallen lassen: Die Fachbereiche Büro und Großhandel mixten eigene, alkoholfreie Cocktails.

Ein Klassenzimmer wurde sogar zum Casino: Die Fachoberschüler des Jahrgangs 12 Wirtschaft und Verwaltung hatten sich das ausgedacht. Mit aus Schokolade bestehenden Goldtalern konnten Besucher bei Spielen mitmachen, bei denen Köpfchen und Allgemeinwissen gefragt waren.

Beim Spiel „Blamieren oder Kassieren“ sollten Fragen aus unterschiedlichen Themengebieten richtig beantwortet werden.

Eine andere Aufgabe war, an einem Wirtschaftskreislauf richtige Symbole aus dem Fachbereich zuzuordnen.

Kanin-Hopp - so hieß das Projekt der Höheren Handelsschule. Im Flur wurde ein Parcour für Kaninchen aufgestellt. Die Tiere sollten mithilfe der Teilnehmer über verschiedene Hürden hoppeln. Schülerin Sandra Piontek begutachtete das als Expertin. Sie nahm schon bei Meisterschaften auf Bundesebene und internationalen Turnieren wie der Europameisterschaft teil.

Die Wirtschaftinformatikklassen zeigten, was sie am Computer drauf haben.

Die Elfte gab Einblicke in die Welt der Computer und demonstrierte einen ferngesteuerten Roboter.

Die zwölfte Klasse bot virtuellen Fußball an: An der Konsole wurde das Spiel „Fifa“ gespielt. Aber auch die Abteilung Handel und Logistik wurde bei ihren Arbeiten kreativ. Sie hatten eine logistische Übersicht mit Lagerraum aus Lego aufgebaut und beschrieben anhand des Modells, welche Wege die Waren nehmen, bevor sie beim Kunden ankommen.

Von Lars Becker

Quelle: HNA

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