Ortsdurchfahrt Oberbeisheim wird grundsaniert

Die Straße ist bis zum Herbst dicht

Oberbeisheim. Ab Montag ist die Oberbeisheimer Ortsdurchfahrt in Richtung Lichtenhagen komplett dicht: Die Ortsdurchfahrt wird nach Angaben von Hessen Mobil vom 20. April bis zum 30. Oktober voll gesperrt. In dieser Zeit soll sie auf einer Länge von 450 Metern ausgebaut werden.

Für die Oberbeisheimer bedeutet das, dass sie weiterhin starke Nerven zeigen müssen, denn schon seit Ende 2012 beherrschen Bagger und anderes schwere Gerät das Bild im Dorf. So lange schon dreht sich in Oberbeisheim alles um Kanal- und Wasserbau und die Fahrbahnerneuerung.

Die komplette Fahrbahn soll auf einer Breite von sechs Metern ausgebaut werden, außerdem soll der beidseitige Gehweg in einer Breite von 1,50 Meter ausgebaut und teilweise auch verlängert werden. Der Gehweg soll mit erdbraunen Betonsteinen gepflastert und mit einem barrierefreien Bordsystem behindertengerecht gestaltet werden, teilt Hessen Mobil mit. Ab Montag wird die Baustelle eingerichtet. Die Arbeiten können nur unter einer Vollsperrung ausgeführt werden, deshalb wird der Verkehr umgeleitet.

Die Umleitung ist ausgeschildert, sie führt ab Oberbeisheim nach Niederbeisheim und weiter nach Rengshausen und von dort nach Lichtenhagen. Die Anlieger sollen ihre Grundstücke weiter erreichen können.

Die Kosten belaufen sich auf 417 000 Euro, davon trägt der Schwalm-Eder-Kreis 243 000 Euro, die Gemeinde Knüllwald 174 000 Euro. Auch wenn die Bauarbeiten schon zweieinhalb Jahre dauerten, bewiesen die Oberbeisheimer starke Nerven, sagt Bauamtsleiter Holger Iber. Natürlich seien die Arbeiten für die Anwohner mit viel Lärm und Dreck verbunden, doch lohne das Ergebnis den Stress: Die Straßen, die bereits fertiggestellt sind, könnten sich sehen lassen.

Die Zufahrt zum Schuhhaus Heinmüller ist weiterhin gewährleistet, sie ist ohne weiteres vom Ortsrand in Richtung Niederbeisheim befahrbar. (bra)

www.mobil.hessen.de

Quelle: HNA

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