Straßenbau-Ämter von der Landkarte gefegt

Kreis Kassel/Wolfhager Land. Hessen Mobil: Unter diesem neuen Begriff tritt seit Jahresbeginn die hessische Straßenbauverwaltung auf. Das neue Straßen- und Verkehrsmanagement hat den früheren zwölf Ämtern für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) in Hessen das Ende bereitet.

In diesem Zuge wird auch das mächtige ASV Frankfurt zum 1. Januar 2013 aufgelöst.

Die Neuaufstellung bedeute jedoch keinesfalls Qualitätsverlust, sagte Horst Sinemus, Sprecher von Hessen Mobil in Bad Arolsen. Dieser Standort ist ab sofort zuständig für Nordhessen mit den Kreisen Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder sowie Landkreis und Stadt Kassel. Zentraler Ansprechpartner für diese Kreise und Kommunen ist Ferdinand Weber. Der Regionalbevollmächtigte ist Wegweiser zu den in Wiesbaden zentralisierten Sparten, die Straßen planen, bauen oder unterhalten.

Ziel der Reform ist es, Personal einzusparen, teilte Sinemus mit. Nach seiner Auskunft sollen durch die Zentralisierung etwa 300 Stellen eingespart werden. Im Zuge der Konsolidisierung des Hessischen Landeshaushaltes sei die Sparmaßnahme notwendig, so Sinemus. Dennoch: Die Zuverlässigkeit der Dienste vor Ort sei nicht gefährdet, sagt der Sprecher.

An den Standorten in Kassel und Bad Arolsen bleiben die Teamleiter weiter zuständig. Peter Wöbbeking (Eschwege) ist nun als Leiter des Planungsdezernats Nordhessen zuständig für alle Vorhaben von der Kreisstraße bis zur Autobahn im Landkreis Kassel sowie weiteren Kreisen in Nordhessen. Ansprechpartner für den Straßenbau ist Rolf-Reiner Lescher (Bad Arolsen).

Von Kassel aus lenkt Wolfgang Junge den Betrieb der Straßenmeistereien in Stadt und Landkreis Kassel sowie weiteren Kreisen. Zuständig für das Verkehrsmanagement der Region ist Stephan Brühne (Bad Arolsen).

Quelle: HNA

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