17-Jähriger soll zugestochen haben

Blutiges Ende bei Streit um Fahrrad: Notoperation wegen lebensgefährlicher Schnittwunde

Alsfeld. Ein Streit zwischen jungen Männern ist am Montag im mittelhessischen Alsfeld eskaliert. Ein Mann kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand standen sich gegen 22.30 Uhr zwei deutsch-türkische Brüder, 15 und 17 Jahre alt, sowie deren 28-jähriger syrischer Onkel auf der einen sowie ein 23-Jähriger aus Eritrea auf der anderen Seite gegenüber. Anlass der Auseinandersetzung war laut Polizei die Beschädigung eines Fahrrads. 

Im Verlauf des Handgemenges erlitt der Eritreer eine lebensbedrohliche Schnittwunde im Bauch. Im Krankenhaus musste er notoperiert werden. Zurzeit besteht keine akute Lebensgefahr mehr. 

Polizeibeamte fanden in der Nähe des Tatortes in einem Gebüsch ein Messer mit Blut, es gilt als mutmaßliche Tatwaffe.

Zudem wurden drei Verdächtige, die beiden Deutsch-Türken und der Syrer, festgenommen. Der 17-Jährige, der laut einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Gießen und der Polizei als mutmaßlicher Täter gilt, soll im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt werden. Er steht unter dem dringenden Tatverdacht des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung. 

Über weitere Details der Tat können zur Zeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen dauern an. 

Hinweise an die Kriminalpolizei Alsfeld, Tel. 0 66 31/97  40

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion