Europäischer Schüleraustausch an der König-Heinrich-Schule zum Thema Energie

Strom kam aus der Zitrone

Machten mit bei der KHS-Netzwerkwoche mit naturwissenschaftlichem Thema: Schüler und Lehrer der KHS mit Gastschülern aus Italien, Ungarn und den Niederlanden. Foto: Mangold

Fritzlar. Das Thema Energie stand für Schüler aus ganz Europa an der König-Heinrich-Schule (KHS) eine Woche lang im Mittelpunkt.

27 Gastschüler der Partnerschulen aus Szeged in Ungarn, Padua in Italien und Drachten in den Niederlanden besuchten für eine Woche die Domstadt, lernten Nordhessen kennen und arbeiteten in der Schule zusammen mit Schülern der Jahrgangsstufe 11.

Passend zum Thema fanden Arbeitsgruppen in den Fächern Physik und Chemie statt, bei denen die Schüler in Gruppen beispielsweise Modellautos mit Solarantrieb bauten, Strom aus Zitronen und Wärme aus Kristallisation gewannen.

Fröhlicher Sprachenmix

„Die Gruppen sind gemischt, deutsche und ausländische Schüler arbeiten zusammen“, erklärte Chemielehrerin Nicole Koch. Um die Experimente umzusetzen, mussten sich die Schüler verständigen. Dabei lernten sie nicht nur Chemie, sondern auch Englisch. Um niemanden auszugrenzen, sprachen die Schüler nur Englisch miteinander. Vor allem die Niederländer sprächen richtig gut Englisch, erzählte Andreas Koch. Das liege unter anderem am niederländischen Fernsehen. Dort laufen ausländische Produktionen nur im Original mit Untertiteln.

Neben den Arbeitsgruppen standen Ausflüge nach Wolfsburg in die Autostadt und in das Museum Phaeno auf dem Programm. Außerdem besichtigten die Schüler in Kassel eine Müllverbrennungsanlage und besuchten das dortige Planetarium. Mit einem Abschlussabend in der Schule, endete die Netzwerkwoche in der Schule.

Den Schülern hat die gemeinsame Zeit gut gefallen. Es sei zwar auch ein bisschen anstrengend, sich immer um den Gast kümmern zu müssen, aber es lohne sich, sagte Tim Reinhard. In der Freizeit hätten sie viel miteinander unternommen, seien zum Bowlen und auf die Kirmes gegangen. „Die Ungarn mögen das deutsche Bier“, sagte er. „Meine Italienerin bringt ihrem Cousin einen Käsekuchen mit“, erzählte Carolin Rausch. Das sei für die Italiener wohl etwas Besonderes.

Von Bettina Mangold

Quelle: HNA

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