Stromnetze: Union verzögert sich - Zustimmung aus zwei Gemeinden steht noch aus

Schwalm-Eder. An einer geplanten Stadtwerke-Union Nordhessen (SUN) will sich unter anderem auch die Homberger Kraftstrom-Bezugsgenossenschaft (KBG) beteiligen. Ziel ist es, örtliche Stromnetze in der Region vom bisherigen Netzbetreiber Eon zu übernehmen.

Allerdings verzögert sich die Gründung des Zusammenschlusses. Das hat Kassels Kämmerer Dr. Jürgen Barthel (SPD) jetzt bei einer Ausschusssitzung des Kasseler Stadtparlaments mitgeteilt. Neben den Stadtverordneten in Kassel müssten über die Gründung auch noch Kommunalpolitiker in Eschwege und Witzenhausen abstimmen. Dies verlange das Regierungspräsidium, sagte Barthel.

Für die Gründung der SUN sprachen sich in Kassel SPD, CDU, Grüne und Linke aus, die FDP enthielt sich. Auch im Schwalm-Eder- Kreis wird diskutiert, ob sich 24 der insgesamt 27 Kommunen für einen neuen Netzbetreiber entscheiden. In der Stadtwerke-Union wollen sich Versorger aus Kassel, Homberg, Witzenhausen, Wolfhagen, Bad Sooden-Allendorf und Eschwege verbünden. Mit 67 Prozent würden die Städtischen Werke Kassel größter Anteilseigner der SUN. (clm/asz)

Quelle: HNA

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