Leitungen werden an Dörfern vorbei führen

Stromtrasse: Chance auf Erdkabel sinkt

Wichte. Die Wahrscheinlichkeit für eine Erdverkabelung der 380-kV-Leitung von Wahle nach Mecklar ist für Nordhessen gesunken, meint Wichtes Ortsvorsteher Erwin Döhne.

Positiv sieht er aber, dass die Planer sich für den kritischen Raum im Fuldatal bei Morschen doch für die neu vorgeschlagene Streckenführung der Freileitung durch Waldschneisen von Binsförth bis zur ICE -Brücke im Hachelbach bei Wichte haben überzeugen lassen. Auf Vorschlag von Erwin Döhne hatten sich sowohl das Gemeindeparlament Morschen, als auch die Nachbargemeinde Alheim für diese Trasse ausgesprochen. Dadurch würden die Landschaft und die Orte Binsförth, Neu- und Altmorschen, Konnefeld und Licherode wesentlich weniger belastet. „Weil sie weit genug von den vorhandenen Siedlungen weg liegt und die Strecke ist außerdem noch wesentlich kürzer ist“, so Döhne.

Durch die topografischen Gegebenheiten dürfte die Leitung mit bis zu 60 Meter hohen Masten doch fast unsichtbar hinter der Wichter Höhe und unter dem Eichelskopf im Wald verschwinden. (bmn)

Quelle: HNA

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