Feuerwehren am Sonntagmorgen im Einsatz

Sturm Herwart entwurzelte im Wolfhager Land Bäume

Wolfhager Land. Sturm Herwart hat am Sonntag auch im Wolfhager Land seine Spuren hinterlassen.

Das Ausmaß der Schäden scheint jedoch überschaubar zu sein. Der Sturm entwurzelte an vielen Stellen Bäume und warf Verkehrsschilder und Baustellenzäune um. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Den größten Einsatz gab es gegen 8 Uhr für die Feuerwehr Wolfhagen, die am Sonntagmorgen mit etwa 60 Einsatzkräften unterwegs war, und die Stadtwerke, als der Sturm zwischen Nothfelden und Oberelsungen einen Strommast beschädigte und die Freileitungen gekappt werden musste, die einen Bauernhof mit Hühnerfarm mit Strom versorgte. Nach Angaben von Wolfhagens Stadtbrandinspektor Frank Brunst wurde ein Notstromaggregat installiert. Das sei insbesondere für die Versorgung der Tiere wichtig gewesen.

Andernorts, etwa auf der Bundesstraße 251 zwischen Ippinghausen und Bründersen, hatte Herwart am Abzweig nach Altenstädt bereits am frühen Morgen Bäume umgeworfen. Die Feuerwehr wurde gegen 5.50 Uhr alarmiert und sperrte die Straße ab. Später kümmerte sich die Straßenmeisterei um die Beseitigung der Schäden.

Auch die Feuerwehren in Naumburg und Bad Emstal rückten aus. Ihre Aufgabe: Straßen von umgestürzten Bäumen zu befreien. In Merxhausen hatte der Sturm einen Baum auf den Klosterweg geworfen und ein weiterer blockierte die Strecke nach Wichdorf.

Das gleiche Bild zeigte sich im Alten Wald auf der Straße von Naumburg nach Netze. Eine Autofahrerin hatte nach Angaben von Stadtbrandinspektor Thomas Heger nach Bad Wildungen gewollt, doch ein Baum hatte quer auf der Fahrbahn gelegen. Die Feuerwehr stufte die Straße als zu gefährlich für den Verkehr ein und sperrte die Strecke am Sonntagmorgen. (ant)

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare