Suchaktion: Jäger vermutlich im Wald von Wildschwein verletzt

Fritzlar. Einen verletzten Jäger, der auf Hilfe angewiesen ist, vermutet die Polizei im Wald. Bei der Suche nach dem Mann setzt die Polizeidirektion Schwalm-Eder auch auf die Hilfe der Bevölkerung.

Am Dienstagabend, bis kurz nach 19 Uhr, waren nach einem ersten Aufruf in den Medien bereits viele Hinweise bei der Polizei eingegangen. "Es läuft gut", sagte ein Sprecher der Polizei. Allerdings gab es noch keinen konkreten Hinweis. Den erhofft sich die Polizei nun aus einer sogenannten Funkzellenauswertung. "Wir ermitteln, welche Rufnummern zu dieser Zeit im Krankenhaus angerufen haben", so der Sprecher. Doch könne dies noch einige Zeit dauern.

Zuletzt aktualisiert um 19.20 Uhr.

Rückblick: In der Nacht zu Dienstag ging kurz nach Mitternacht im Krankenhaus in Fritzlar der Anruf eines Mannes ein. Der Anrufer erklärte, er sei Jäger und von einem Wildschwein angegriffen worden. Er brauche dringend Hilfe. Dann riss das Gespräch ab. Im Hintergrund seien Hundegebell und eventuell andere Tiergeräusche zu hören gewesen. Die Nummer des Anrufers sei auf dem Telefon in Krankenhaus nicht ablesbar gewesen. Die Polizei begann noch in der Nacht mit den Ermittlungen. So wurden in weitem Umkreis, bis in benachbarte Landkreise Jagdausübungsberechtigte angerufen. Bislang ohne Erfolg. Auch ging bislang keine Vermisstenmeldung ein. „Wir müssen zunächst davon ausgehen, dass der Anruf echt war“, sagte Polizeisprecher Reinhard Giesa.

Die Polizei fragt: Wird ein Jäger vermisst? Ist Spaziergängen ein verlassenes Auto in der Feld- oder Waldgemarkung aufgefallen? Gab es am Dienstag Hinweise auf einen streunenden Hund? Ist jemandem seit Dienstag Hundegebell in einem Waldgebiet aufgefallen? (may)

• Hinweise an die Polizei in Fritzlar, Tel. 0 56 22/9 96 60.

Quelle: HNA

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