Süße Verführung nicht nur für Narren

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Süße Versuchung: Die Berliner werden täglich in hochwertigem Pflanzenfett frisch ausgebacken.

Ob Berliner, Krapfen oder Kreppel – goldgelb ausgebacken und lecker gefüllt ist dieser süße Klassiker zu Fasching besonders beliebt. Auch im Schwälmer Brotladen bereichern die Kreppel aktuell das Sortiment.

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Erst kürzlich hat das Unternehmen in ein modernes, energieeffizientes und fettschonendes Backgerät investiert.

Schonend gebacken

Hierbei gelingt eine exakte Überwachung der Temperatur des Fettes: Die Berliner können so besonders schonend ausgebacken werden. Dadurch ist das Fettgebäck dann auch besonders bekömmlich. Ausgebacken werden die Teiglinge in hochwertigem Pflanzenfett: „Durch das neue Verfahren ist unser Berliner nun wesentlich luftiger, lockerer und nimmt beim Ausbacken auch nicht so viel Fett auf“, erklärt Jürgen Viehmeier. Der Vorteil liegt auch in der Handhabung des Gerätes. Bäcker und Konditoren können sich nicht mehr so leicht verbrennen.

Hauseigenes Rezept

Der Hefeteig wird nach Viehmeiers hauseigenem Rezept hergestellt. Das Mehl dazu stammt zu 100 Prozent aus der Region und ist zertifiziert durch das Qualitätssiegel „Geprüfte Qualität-Hessen“. Der Schwälmer Brotladen gehört ihm schon seit mehr als zehn Jahren an.

Viele Variationen

Die Geschmäcker sind in Sachen Kreppel verschieden, aber der Betrieb bietet eine große Vielfalt, so dass für Jeden etwas dabei sein sollte. Der Klassiker ist gefüllt mit Pflaumenmus. Berliner mit Füllungen wie Himbeer, Erdbeer, Schokolade, Baileys oder Eierlikör sind etwas exotischer und allemal eine Probier-Sünde wert. Zu Fasching gibt es darüber hinaus besondere Kreationen, die von den Konditoren aufwendig von Hand gefüllt werden, beispielsweise Schwarzwälder Kirsch-Berliner mit Bayrisch Creme, Kirschen, abgeschmeckt mit Kirschwasser und Schokolade. Wer es lieber ungefüllt mag, dem seien die handgeformten Kameruner Knoten empfohlen. Und als kleine Leckerei für zwischendurch sind die saftigen Quarkbällchen gefragt, besonders bei den Jüngsten. Alle Leckereien werden täglich frisch hergestellt, versüßen die Karnevalszeit und sind nicht nur etwas für Narren. (zsr)

Die Herkunft: In Schmalz gebackene Hefeballen sind im norddeutschen Raum schon für das 16. Jahrhundert belegt. Meist wurden sie unregelmäßig geformt, blieben ungefüllt und wurden im Ofen gebacken. Verschiedene Formen der Krapfen sind schon aus dem Altertum bekannt. Einer Legende nach wurden Berliner Pfannkuchen im Jahr 1756 von einem Berliner Zuckerbäcker erfunden, der als Kanonier unter Friedrich dem Großen dienen wollte, sich als wehruntauglich erwies, jedoch als Feldbäcker beim Regiment bleiben durfte. Sozusagen „zum Dank“ schuf er die ersten „Pfannkuchen“, gab den Hefeteigstücken die runde Form von Kanonenkugeln und buk sie, da kein Backofen zur Verfügung stand, über offenem Feuer in mit heißem Fett gefüllten Pfannen. (zsr)

Quelle: HNA

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