Neumorschener Villa Kunterbunt schenkte der Melsunger Tafel Schokolade

Süßes für 200 Kinder

So schwer kann Schokolade sein: Kinder des Kindergartens Villa Kunterbunt mit Geschenken für die Melsunger Tafel. Foto: Koch

Neumorschen. Die Kinder des Kindergartens Villa Kunterbunt in Neumorschen haben dieses Jahr zu Weihnachten die Melsunger Tafel beschenkt.

Zweihundert Tafeln Schokolade haben die 44 Kindergartenkinder dafür in Geschenkpapier eingewickelt und mit kleinen Anhängern aus Tonpapier bestückt.

In einem Gottesdienst haben die Kinder ihre Päckchen an Pia Hast und Katrin Herb von der Melsunger Tafel übergeben. Zweihundert Kinder, die mit ihren Familien regelmäßig zur Tafel kommen, können sich nun über den süßen Inhalt freuen. Die beiden ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Melsunger Tafel bedankten sich für die Spenden, denn: „Es ist nicht die Regel, dass wir die Kinder beschenken können.“

Vor der Übergabe gab es noch ein Krippenspiel für die Jungen und Mädchen aus dem Kindergarten. „Das ist ein Geschenk von uns Mitarbeitern an die Kinder“, sagt Ursula Seibel, Leiterin der Villa Kunterbunt. Dafür sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kindergartens in die Rolle von Maria und Josef, Hirten und Engel geschlüpft. Gespannt lauschten die Kinder der Weihnachtsgeschichte und reckten neugierig ihre Köpfe in die Höhe, um das Kind in der Krippe sehen zu können.

Teilen macht Freude

Die Kindergartenkinder haben aber nicht nur fleißig Schokolade für die Melsunger Tafel eingepackt, sondern spendeten auch das gesammelte Geld von ihrem Martinsfest. 170 Euro kamen dabei zusammen, die von Eltern der Kinder auf 200 Euro aufgestockt wurden.

„Vor allem in der Vorweihnachtszeit wollten wir den Kindern praktisch vermitteln zu teilen“, erklärt Ursula Seibel die Aktion des Kindergartens. Im letzten Jahr hat die Villa Kunterbunt deshalb bei ihrer Weihnachtsfeier Futter zu Tieren im Dorf gebracht. Auf die Idee, die Melsunger Tafel zu unterstützen, kamen sie bei einer Teambesprechung. „Wir wollten den Kindern zeigen, dass es nicht allen so gut geht wie ihnen und, dass es bei Weihnachten nicht nur darum geht, selbst Geschenke zu bekommen“, sagt Ursula Seibel. (yvk)

Quelle: HNA

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