Neue Interdisziplinäre Tumorkonferenz zu Genitalkrebs am Asklepios-Klinikum Schwalmstadt

Synergien für Heilung nutzen

Schwalmstadt. Eine neue Tumorkonferenz möchte die Synergien der Zusammenarbeit verschiedener Spezialisten nutzen. Thema der Tumorkonferenz ist die operative Therapie von weiblichen Genitalkarzinoms - bösartigen Erkrankungen der äußeren und inneren weiblichen Geschlechtsorgane.

Diagnostisch und therapeutisch sei es laut Pressemitteilung wichtig, auch andere Fachdisziplinen einzubeziehen, damit die Patientinnen optimal medizinisch versorgt werden könnten. Dazu sei es erforderlich, die ambulante und die stationäre Versorgung in einem Netzwerk zu verbinden, dem sowohl die ärztlichen als auch die nicht-ärztlichen Betreuer einer erkrankten Frau angehören.

Kaum gründete Gruppe

Aus diesem Grund hat Dr. Kaum, Chefarzt der Frauenklinik im Asklepios-Klinikum Schwalmstadt, zusammen mit seiner Oberärztin, Katja Harnischfeger-Treiber, eine sogenannte „Interdisziplinäre Tumorkonferenz“ ins Leben gerufen.

Seit 1. Juli 2011 leitet Dr. med. Heinz-Josef Kaum die Frauenklinik am Asklepios Klinikum Schwalmstadt. Aufgrund seiner spezialisierten Ausbildung in der operativen Therapie der weiblichen Genitalkarzinoms können Patientinnen mit derartigen Erkrankungen nun auch heimatnah in der Schwalmstädter Asklepios Klinik betreut werden.

Anlassbezogen treffen sich in regelmäßigen Abständen medizinische Experten unterschiedlicher Fachrichtungen und Mitarbeiter des Sozialdienstes, Psycho-Onkologen und Angehörige von Selbsthilfegruppen (zum Beispiel Frauenselbsthilfe nach Krebs), um anonymisiert jedes einzelne Krankheitsbild einer Patientin mit Genitalkrebs zu besprechen. In einem Protokoll werde laut Mitteilung das bestmögliche Vorgehen festgehalten.

Die erste Tumorkonferenz dieser Art fand vor kurzem im Konferenzraum des Asklepios Klinikums in Schwalmstadt statt und soll laut Mitteilung auch in Zukunft fortgesetzt und weiter ausgebaut werden. (alx)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare