Szenario: Grundschule im Flammen – Mehrere Wehren im Einsatz

Im Einsatz: Die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren Zella und Loshausen mussten in das stark verrauchte Schulgebäude.

Loshausen. Am Samstagnachmittag stand die Loshäuser Grundschule in Flammen – das war das Szenario der Pfingstübung der Feuerwehr Loshausen.

Die Aufgabe war unter anderem das Bergen von vier verletzten Schülern. Diese wurden gespielt von den Loshäusern Marius Lipphard, Mika Schwalm, Jonathan Jericho (alle neun Jahre) und Finn Schaake (acht Jahre). Zahlreiche Zuschauer hatten sich vor dem Schulgebäude versammelt, um die Arbeit der Einsatzkräfte sowie der Schnelleinsatzgruppe des DRK Willingshausen zu verfolgen. Wolfgang Stähling (Feuerwehr Loshausen) moderierte die Übung, um den Zuschauern die Vorgehensweise der Einsatzkräfte zu erläutern.

Bilder von der Übung

Einsatzübung Feuerwehren Willingshausen

In dem geplanten Szenario an der Rotkäppchen-Schule wurden speziell die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren aus den Ortsteilen Zella und Loshausen gefordert. Sie sollten die vier Schüler in der brennenden, stark verrauchten Schule finden und bergen.

Ein weiterer Übungsabschnitt war die Einsatzkoordination und Planung der Führungskräfte im Einsatzleitwagen, der von der Gemeinde Willingshausen besetzt war. „Ein ständiges Trainieren unter realen Bedingungen macht es möglich, auch im Ernstfall, zügig entscheiden und delegieren zu können“, sagte Karsten Lipphardt, Wehrführer in Loshausen und Stellvertretender Gemeindebrandinspektor der Gemeinde. Das Führungsteam hatte während der Pfingstübung die Aufgabe, alle an der Einsatzübung teilnehmenden Wehren und die ihnen zugeordneten Einsatzabschnitte zu überwachen. Neben den Wehren aus Zella und Loshausen waren auch die Ortsteile Wasenberg, Willingshausen und Merzhausen an der Übung beteiligt.

Die Vorgehensweise der einzelnen Trupps machte deutlich, dass die Einsatzkräfte über eine sehr gute Ausbildung verfügen. Lipphardt zog nach der Einsatzübung ein positives Fazit: Er lobte die sehr gute Zusammenarbeit aller beteiligten Feuerwehrkräfte.

Quelle: HNA

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