Céline Dembski geht als jüngste Tänzerin bei einem Wettbewerb in Berlin an den Start

Zwölfjährige als jüngste Tänzerin bei Berliner Wettbewerb

+
Tanzt, wo andere gehen und stehen: Die zwölfjährige Céline Dembski aus Niedervorschütz.

Niedervorschütz. Céline Dembski braucht keine Bühne, um im Rampenlicht zu stehen. Die Zwölfjährige aus Niedervorschütz tanzt barfuß durch den heimischen Flur und windet ihren Körper wie eine Schlange ins Wohnzimmer.

Céline Dembski tanzt morgen als jüngste Teilnehmerin bei einem Wettbewerb in Berlin um den Preis als beste halbprofessionelle orientalische Tänzerin.

Ihre Eltern sagen, das Tanzen sei ihre Leidenschaft. Céline Dembski sagt es anders: „So bewege ich mich.“ Denn das Mädchen tanzt, wo andere gehen und stehen. Seit sie vier Jahre alt ist, besucht sie Woche für Woche die Ballettschule. Mit sieben Jahren lernte sie Raqs Scharqi kennen, den klassischen orientalischen Tanz. Die Gesten waren ihr fremd, die Bewegungen vertraut. Denn sie ähneln dem Ballett. Seitdem trainiert Céline bei Yvonne Sonnenschein von der Volkshochschule.

Ihre Konkurrentinnen beim Tanzwettbewerb des Sommer-Festivals in Berlin heißen Leylah, Naschita und Nicole McLaren. Sie sind einige Jahre älter als Céline und reisen aus der Schweiz, aus der tschechischen Republik und aus Polen an. „Die Konkurrenz ist groß“, sagt Mutter Tanja Dembski.

Doch Célines Choreografie sitzt. Ein langsamer Rhythmus erklingt, wie in Zeitlupe windet das Mädchen ihren Oberkörper stetig auf und ab, dann huscht ein Lächeln über ihr Gesicht. Der Takt ihrer Füße gewinnt an Tempo, die Fransen ihres Kostüms wirbeln durch die Luft, während ihre Hüfte schwingt.

Die Eltern sehen zu. Manchmal sind sie überrascht, wie erwachsen ihre junge Tochter auf der Bühne wirkt, immer sind sie stolz. In Ägypten sagen sie, das Tanzen sei den Mädchen in die Wiege gelegt.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare