Ganoven schneiden Maschendrahtzaun auf und dringen in Umspannwerke ein

Täter flüchten mit teurem Kupferkabel - Zeugen gesucht

+
Begehrtes Kupfer: Auf derlei Kabel in einem Umspannwerk hatten es die Täter bei Breuna abgesehen.

Breuna/Baunatal. Erneut entkommen Täter mit wertvollen Kupferkabeln. Sowohl bei Breuna als auch Baunatal schlugen sie jeweils in Autobahnhähe in der Nacht zu Dienstag zu.

In Baunatal blieb es beim Versuch, bei Breuna packten die Ganoven etwa 100 Meter Kupferkabel im Wert von circa 5000 Euro ein und flüchteten. Sie waren nach Angaben der Polizei zuvor in beiden Fällen auf das Gelände von Umspannwerken eingedrungen. „Die Täter schnitten dazu jeweils Öffnungen in die Maschendrahtzäune“, sagt Oberkommissar Torsten Werner. Auf dem Areal neben der Landesstraße 3080 zwischen Volkmarsen und Breuna verschafften sich die Diebe Zugang zu einem Trafohäuschen, indem sie ein Loch in ein Fenster schlugen, die Verriegelung öffneten und hineinkletterten. Über eine Nottür entwendeten sie laut Werner eine 100 Kilo schwere Kabeltrommel mit Kupferkabel. Diese transportierten sie vermutlich mit einem Kleintransporter vom Tatort.

Beim Umspannwerk an der Autobahn 49 bei Baunatal-Rengershausen blieb es beim Diebstahlversuch. Die Täter hatten eine Kabeltrommel mit Lichtwellenleiterkabel im Wert von 2500 Euro im Visier, das Kabel bestand aber nicht aus Kupfer. Werner: „Nach derzeitiger Spurenlage ließen sie davon wieder ab, da sie es vermutlich nur auf Kupferkabel abgesehen hatten.“

Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich in beiden Fällen möglicherweise um dieselben Täter handeln könnte. Zeugen, die im Bereich der jeweiligen Tatorte Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Polizeipräsidium Nordhessen unter 0561/ 9100 zu melden. In der jüngeren Vergangenheit haben es Täter immer wieder auf wertvolle Kupferkabel abgesehen. (awe)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion