Tartanbahn bleibt ein Wunsch

Wolfhagen. Sie wird wohl ein Wunsch bleiben: Eine Tartanbahn für das Training des VfL im Wolfhager Stadion. Bei der Bürgerversammlung am Freitag in der Stadthalle berichtete Monika Jacob, wie beschwerlich sich die Pflege der Matten gestaltet, die derzeit dort ausgelegt sind.

Überhaupt mangele es dem VfL an Trainingsplätzen. 100.000 Euro, die eine Tartanbahn kosten würde, habe die Stadt nicht, erklärte Bürgermeister Reinhard Schaake. Gleichwohl wisse man um den Mangel an Trainingsmöglichkeiten. Deshalb versuche man derzeit Sportplätze in den Stadtteilen wie die in Istha und Bründersen miteinzubeziehen.

Barbara Ruzicka wollte wissen, ob der in der Pommernanlage ansässige Bio-Caterer künftig auch die Kindergärten beliefere. Da würden Gespräche laufen, meinte Schaake. Eine konkrete Entscheidung gebe es noch nicht.

Ein Wolfhager Innenstadtbewohner monierte die schmalen Durchgänge für Fußgänger in der Mittelstraße. Mit Kinderwagen oder Rollator sei ein Durchkommen kaum möglich, da die Autos und die Außenstände der Geschäfte den Bürgersteig versperrten. Dieses Problem werde man zusammen mit der Marktplatzneugestaltung angehen, erklärte Schaake in der Bürgerversammlung.

Karl Kessler aus Ippinghausen fand es nicht nachvollziehbar, dass der Elbebach nicht wie früher regelmäßig gesäubert werde. Vor allem im Hinblick auf den Hochwasserschutz. Heute sei es aus Gewässerschutzgründen verboten, den Bach auszuräumen, antwortete Schaake. Hochwasserschutz werde heute zudem durch andere Maßnahmen betrieben.

Man habe daher für 2012 Geld im Haushalt vorgesehen, dass für den Hochwasserschutz in Ippinghausen, Altenhasungen und Wenigenhasungen eingesetzt werden solle. Hierfür seien Zuschüsse vom Land beantragt.

Quelle: HNA

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