Tausende kamen zum Sommerfest am Hotel Kloster Haydau

Altmorschen. Vor gut einem Jahr hat das von B. Braun errichtete Hotel Kloster Haydau eröffnet. Das war Anlass für das erste Sommerfest am Samstag. Mehrere tausend Besucher kamen. Hochsommerliches Wetter, tolle Stimmung, gute Unterhaltung, viel Glockengeläut für drei Hochzeiten - es stimmte alles.

Da lachte auch Hoteldirektor Alexander Hess mit der Sonne um die Wette: „Ein Traum. Ich bin happy.” Wird das Fest wiederholt? „Unbedingt”, sagte Hess: „Das muss eine Institution werden. Wir feiern jedes Jahr, und legen eine Schippe drauf.”

Höhepunkt war der Auftritt der Gitarrenhelden. Sie kommen von der Deutschen Weinstraße und sorgten zwischen Hotel, Kloster und Seminarzentrum für mediterrane Stimmung. Mit Melodien aus der „Zauberflöte” verzauberte der Männergesangverein Altmorschen die Besucher, die Feuerwehr präsentierte sich ebenso wie der Schützenverein, der Förderverein Kloster Haydau, der Reiterhof Nöding, Lupus von der Haydau, die Mörscher Engel der Diakonie, das Rote Kreuz, der Sozialverband VdK und der Heimatverein Wichte.

Dessen Schriftführer und zugleich Wichter Ortsvorsteher Dieter Reichel fand es allerdings schade, dass nicht noch mehr Vereine vertreten waren „und nicht die Chance nutzten, für Nachwuchs zu sorgen”. Wie schon beim Tag der Architektur und beim Tag der offenen Tür des Investors B. Braun im Sommer vorigen Jahres gab es auch diesmal viel Lob für das Gesamtwerk.

„Ein Juwel, sehr gut gelungen”, sagte Alheims Bürgermeister Georg Lüdtke. Er gründete vor über zehn Jahren den Verein „Pro Region Mittleres Fuldatal”, dem auch Morschen angehört. „Eine wunderschöne Gesamtanlage, die ins Fuldatal gehört und die gemeinsam beworben werden muss”, sagte Lüdtke.

Fotos von dem Sommerfest

Sommerfest am Hotel Kloster Haydau

„Ein Glücksfall für Morschen und die Region.” So bezeichnete Volker Bergmann die heutige Gesamtanlage. Sein Vater Waltari hatte Anfang der 1960er-Jahre mit Kommunalpolitikern das Klosterparkfest ins Leben gerufen und die Initiative „Rettet das Kloster Haydau” gegründet. Die Anlage war zunehmend vom Verfall bedroht. Sohn Volker sagte: „Mein Vater wäre heute begeistert. Die Gemeinde Morschen hätte nicht ein Dach decken können. Es ist einmalig, was B. Braun hier geschaffen hat. Das ist mit Superlativen nicht zu beschreiben.”

Es war zudem ein Fest für einen guten Zweck: Am Stand von Hirschles Biohof wurden Spenden für Kinder in Tschernobyl gesammelt.

Von Manfred Schaake

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © HNA/Schaake

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