Keine Aussagen zur Ursache - Kripo am Einsatzort

Feuer im ehemaligen Asklepios-Klinikum in Homberg gelöscht

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Homberg. Rauchschwaden standen am Freitag über dem ehemaligen Krankenhaus in Homberg. Gegen 16.30 Uhr war in der seit 2010 geschlossenen Asklepios-Klinik ein Feuer ausgebrochen.

Zunächst hieß es, die Flammen hätten den ehemaligen Operationstrakt erfasst. Als die Homberger Feuerwehr mit ihren Einsatzwagen und der Drehleiter anrückte, stellte sie fest, dass ein Raum im Untergeschoss brannte. Mit Atemschutzgeräten drangen die Feuerwehrleute in das Gebäude ein und löschten nach kurzer Zeit das Feuer.

Immer wieder quoll Rauch aus den zerstörten Fenstern des Erdgeschosses. Nach Darstellung eines Feuerwehrmannes waren Plastikteilchen, die weiter schmorten und das Feuer immer wieder entfachten, der Grund für die Rauchentwicklung. Was in dem Raum gelagert war, ist unklar.

Nach ersten Aussagen der Feuerwehr befinden sich dort, wo der Brand ausbrach, die Heizung und Lüftungsanlage des Gebäudes. Während die Atemschutzträger das Feuer löschten, durchsuchten weitere Trupps der Homberger Wehr das Haus. Zum einen überprüften sie, ob sich möglicherweise Menschen in den Fluren befanden, zum anderen ging es darum, ob das Feuer sich über die Lüftungsschächte weiter nach oben ausgebreitet hatte.

Über die Brandursache wollte der Einsatzleiter der Homberger Feuerwehr, Dirk Vogel, keine Aussagen machen. An der Brandstelle hieß es, dass die Türen des Gebäudetrakts beim Eintreffen der Wehr offen gewesen seien. Bürgermeister Dr. Nico Ritz war ebenfalls an der Brandstelle. Er sagte, dass man von Glück reden könnte, dass die Rauchsäule entdeckt wurde, als es noch etwas hell war. Ritz: „Nicht vorzustellen, was bei Nacht passiert wäre.“

Während die Feuerwehr nach die Brandnester löschte, nahm die Kripo die Untersuchung zur Ursache des Brandes auf.

Feuer im ehemaligen Asklepios-Krankenhaus in Homberg

Quelle: HNA

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