Einige Schulen im Kreis gaben gestern frei

Temperatur macht Schülern zu schaffen

Schwalm-Eder. Für rauchende Köpfe sorgt derzeit nicht der Unterrichtsstoff, sondern die Hitze. „Die Schulen entscheiden selbst über die Hitzefrei-Regelung“, erfuhr die HNA auf Anfrage beim Schulamt in Fritzlar.

Wenn um 11 Uhr in einem repräsentativen Unterrichtsraum mehr als 25 Grad erreicht werden, hat die Schulleitung verschiedene Möglichkeiten für die Schüler bis Klasse 9 beziehungsweise 10. Dazu gehört, dass Lehrer keine Hausaufgaben aufgeben, dass der Unterricht an einen anderen Ort verlegt wird oder dass die Kinder ab der sechsten Stunde frei bekommen. Die Entscheidung trifft der Schulleiter.

In Schwalmstadt haben sich zum Beispiel das Schwalmgymnasium (SG), die Carl-Bantzer-Schule und die Schule im Ostergrund gestern abgestimmt: Alle entließen die Schüler der Klassen fünf bis neun nach der sechsten Stunde, berichtete SG-Schulleiter Frank Siesenop. Bereits nach der fünften Stunde frei zu geben wäre nicht sinnvoll, da die Busse erst nach der sechsten Stunde fahren und alle Schüler bis zu dieser Uhrzeit in der Schule sein sollten, Stichwort verlässliche Schulzeiten.

Kein hitzefrei gab es etwa an der Steinwaldschule in Neukirchen, sagte Schulleiter Helmut Doublier. Allerdings sei es den Lehrern überlassen gewesen, den Unterricht zu lockern und zum Beispiel nach draußen zu verlagern.

Endet der Unterricht früher, müssen die Schulen dafür sorgen, dass die Schüler in der Schule bleiben können und entsprechend betreut und beschäftigt werden. (cls/aqu)

Quelle: HNA

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