Bedarf für Breitbandstruktur soll ermittelt werden

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Neuental. Einstimmig sprachen sich die Gemeindevertreter von Neuental während der Sitzung am Montag im Dorfgemeinschaftshaus in Römersberg dafür aus, sich an der Realisierung einer Breitbandhochleistungs-Infrastruktur auf Glasfaserbasis im Schwalm-Eder-Kreis zu beteiligen.

Nach Angaben von Bürgermeister Kai Knöpper gehe es zunächst darum, den Bedarf für den Landkreis und auch für Neuental zu ermitteln. Zwei Möglichkeiten stünden dabei zur Verfügung. Zum einen könnte das Glasfaser bis zur Übergabestelle verlegt werden. Der Anschluss der Häuser, die so genannte letzte Meile, müsste getrennt erfolgen. Die Kosten für den Landkreis würden sich auf 50 Millionen Euro belaufen, hieß es bei einer Informationsveranstaltung für die Bürgermeister. Die andere Möglichkeit, die Häuser direkt anzuschließen, würde Kosten von über 200 Millionen Euro nach sich ziehen. Im ersten Schritt ging es darum, den Bedarf zu ermitteln. Kosten würden nach Angaben Knöppers nicht entstehen.

Die Fraktionen der Gemeindevertretung sprachen sich einstimmig dafür aus, der Bedarfsermittlung zuzustimmen. Allerdings mit der Einschränkung, dass die Gemeindevertreter abermals darüber befinden müssen, sobald Kosten anfallen. (ras)

Quelle: HNA

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