Bei einem Abend im Schwalmgymnasium stand zum ersten Mal Tanz im Mittelpunkt

Tempo wie im Theater

Ausgezeichnete Choreografie: Das Kostümtheater KoMode gewann kürzlich einen Preis bei den Kasseler Musiktagen, auch das Publikum am Donnerstag war vollends begeistert. Fotos:  Rose

Treysa. Es waren fast mystische Sphären, in die Schüler des Schwalmgymnasiums am Donnerstag auf der Bühne der Turnhalle entführten: Zum ersten Mal widmete man dem Tanz einen eigenen Abend. Andreas Fiebig lenkte durch das Programm, unterstützt von Kollegen, die für die finnischen Gäste übersetzten. Den tänzerischen Reigen eröffneten die jungen Damen der fünften Klasse. Sie präsentierten einen schwungvollen und fröhlichen Gruppentanz, angeleitet worden waren sie von Bettina Berland. Das Kostümtheater KoMode zog das Publikum mit einer im besten Wortsinne ausgezeichneten Choreografie in seinen Bann.

Die KoMode hatte zuvor schon die Jury des Kreativwettbewerbes bei den Kasseler Musiktagen überzeugt und einen hochdotierten Preis mit in die Schwalm gebracht. Ksenija Prytula entwarf die tänzerischen Elemente und die zauberhaft und lebhafte erzählte Geschichte, Nonna Ruda die außergewöhnlichen und schillernden Kostüme, die dank perfekter Lichteffekte atemberaubend schön in Szene gesetzt wurden. Die dazu passende Musik hatte der Leistungskurs Musik Q2 komplett selbst geschrieben. Der voluminöse und manchmal brachiale Klang unterstrich perfekt die expressive Choreografie. Unter der Leitung von Julia Ulm zog es die AG der sechsten Klasse auf die Bretter: Die Schülerinnen zeigten ein Aufwärmtraining mit Zumba-Elementen. Anthea Näser begeisterte die Gäste in mit einem Tanzsolo.

In vielfältige tänzerischen Dialogen entrollten die jungen Leute einen Einblick in die schulische Vielfalt. Begeisterter Applaus war ihnen sicher. Den Schlusspunkt setzten unter anderem die Sechsklässler mit dem Titel „One“ aus „A Chorus Line“. Da war Akteuren und Gästen längst klar: Der Tanz hat einen eigenen Abend mehr als verdient.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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