Das Kunstjahr des Malerdorfs ist prall gefüllt mit Ausstellungen und Veranstaltungen renommierter Künstler

Ein Terminkalender voller Kunst

Willingshausen. Zeitgenössische Kunst trifft die älteste Malerkolonie Europas – dafür wird auch in diesem Jahr Willingshausen als die Kulturgemeinde des Schwalm-Eder-Kreises stehen. Auftakt des Willingshäuser Kunstjahres bildet eine feierliche Eröffnungsveranstaltung am Freitag, 21. Januar, ab 19 Uhr in der Kunsthalle des Gerhardt-von-Reutern-Hauses.

Zur Eröffnungsfeier wird zum einen die Ausstellung des Fritzlarer Künstlers Heinrich Richberg „Transmission von Farben und Licht“ präsentiert. Die Vernissage zur Ausstellung ist am Samstag, 15. Januar, ab 15 Uhr. Zum anderen stellt der Stipendiat des vergangenen Jahres, Michael Göbel, seinen Katalog vor. Außerdem werden die beiden Stipendiatinnen des Jahres 2011, Friederike Lorenz und Julia Charlotte Richter, anwesend sein. Den musikalischen Beitrag liefert der Musicalkünstler Sören Flimm.

Der Terminkalender des Willingshäuser Kunstjahres ist gefüllt mit Ausstellungen und Veranstaltungen unterschiedlichster Natur: • Mezzotinto-Radierungen des Frankfurter Künstlers Günter Metz werden vom 5. März bis 25. April zu sehen sein. Metz studierte an der Städelschule. Er verbrachte seine Kindheit in Schrecksbach. • Kreative Pflanzenfotografie steht im Mittelpunkt der Ausstellung von Martina Weise, Brigitte Lorenz, Renate Knauth und Werner Thuleweit vom 29. April bis 29. Mai. • Der Baum – Zeichen von Natur und Kultur: Die Teilnehmer des Malkurses von Ulrike Schulte setzten für die Ausstellung vom 24. Juli bis 20. August die Landschaft rund um Willingshausen in Szene. • „Unter uns“ nennt sich die Gemeinschaftausstellung vom 27. August bis 25. September von Künstlern aus dem Schwalm-Eder-Kreis und dem polnischen Landkreis Pila. Präsentiert werden die Ergebnisse eines gemeinsamen Seminars. • Gärten und Landschaften: Die Radierungen des Künstler Günther Herrmann zeichnen sich durch altmeisterliche Technik aus. Seine Werke sind vom 1. Oktober bis 27. November zu sehen.

Von Sylke Grede

Quelle: HNA

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