Laienspielgruppe des Kultur- und Heimatvereins Haldorf steht auf der Bühne - Premiere am Freitag

Ein Theater ist zu versteigern

Neues Bühnenbild: Die Darsteller sind seit vielen Wochen hart am Proben. Eine Besonderheit in diesem Jahr: Das Bühnenbild soll nach den Vorführungen versteigert werden. Foto: Först

HALDORF. Aller guten Dinge sind drei: Das weiß auch die Laienspielgruppe des Kultur- und Heimatvereins Haldorf und startet, wie gewohnt nach zweijähriger Pause, im bewährten Kleeblatt-Arrangement in die Theatersaison.

„Spuk bei Ruffers“, „Der taube Michel“ und „Die alte Kommode“ lauten die Titel des turbulenten Einakter-Triathlons, durch den sich das Ensemble spielen wird. Ob nun der vermeintlich tote Opa, ein spukender Geist, eine nervige taube Nuss oder ein olles Möbelstück: „Das wird ein Angriff auf die Lachmuskulatur mit jeder Menge Spaß und Unterhaltung“, verspricht der Vorsitzende des Vereins, Adolf Paul.

Und damit nicht genug: In diesem Jahr soll zum ersten Mal die vollständig neu gekaufte Bühnenkulisse nach dem Auftritt am 14. November versteigert werden.

Sie besteht aus hochwertigem Mobiliar, einem Flachbild-Fernseher und zahlreichen Requisiten wie Wandbildern und Geschirr. Eine Schnäppchenjagd der besonderen Art, die unter dem Motto „Alles ist neu - alles muss raus” angekündigt wird.

„Wir glauben, dass wir mit dieser Versteigerung spaßmäßig noch ordentlich einen drauf setzen können“, sagt Paul. Mitsteigern können aber nicht nur die Theaterbesucher. Ab 22.15 Uhr öffnen sich die Türen des Haldorfer DGH auch für Gebotswillige ohne Eintrittskarte.

Von Rosemarie Först

Quelle: HNA

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