Ende März startet die neue Spielzeit

Skurriler Krimi zum Geburtstag: Theatergruppe Die ListDinger besteht zehn Jahre

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Die ListDinger: (von links) Eddy Müller, Thorsten Adam, Kirsten Schröder, Eleonore Fritze und Liane Jordan. Sie feiern Ende März mit einer Kriminalkomödie ihre nächste Premiere.

Ober-/Niederlistingen. Die ListDinger sind zurück. Auf der Bühne des Oberlistinger Rathaussaals spielen sich die leidenschaftlichen Theaterakteure aus Ober- und Niederlistingen noch warm. In Kürze, am 29. März, aber ist es soweit: Premiere für eine neue Spielzeit.

„Erben ist nicht leicht“ heißt die skurrile Kriminalkomödie, mit der die erprobte Darstellertruppe bis Mitte April in insgesamt sechs Aufführungen zu sehen sein wird (siehe Service). Einen Krimi bringen die ListDinger erstmals auf die Bühnenbretter. Den Wechsel in ein anderes Genre machen die Theaterenthusiasten dem Publikum und sich selbst zum Geschenk.

Die Gruppe ist nämlich in Geburtstagslaune: Vor zehn Jahren taten sich Ober- und Niederlistinger zusammen, um mit Blick auf die gemeinsame 1150-Jahr-Feier auch auf kreativem Gebiet noch enger zusammenzurücken. Das Experiment erwies sich bald als großer Wurf. Mit einer neuen Produktion sind die ListDinger seitdem alle zwei Jahre zu erleben. Von Beginn an führt Doro Fellinger Regie.

Unterstützung leisten ihr und den Darstellern nicht minder einsatzfreudige Helfer jenseits des Rampenlichts. Der Drei-Akter aus der Feder von Theaterbuchautor Walter G. Pfaus verspricht wieder einen gleichermaßen kurzweiligen wie vergnüglichen Abend. Unter den elf Spielern findet sich in nicht unbedeutender Rolle ein talentierter Neuzugang. Damit das Publikum im Saal noch besser sehen kann, präsentieren sich die ListDinger zu ihrem Geburtstag auf einer erhöhten Bühne.

Sie wurde von Hans-Jürgen Reißig geschaffen, die Ausstattung ist ein Gemeinschaftswerk. In „Erben ist nicht leicht“, einem Gegenwartsstück, spielt die Psychologie eine bedeutsame Rolle. Der Erb-Onkel segnet das Zeitliche. Zuvor jedoch hat er regelmäßig seine nur vermeintlich Lieben zu Besuchen eingeladen, um ihnen in Sachen Loyalität auf den Zahn zu fühlen. Dann ist er plötzlich tot. Die Polizei ermittelt.

Das Resultat: Der Onkel starb keines natürlichen Todes. Zur Testamentseröffnung kommt der Notar ins Haus. Da gibt es einiges zu klären. Der Mörder wird unterdessen auf ungewöhnliche Weise überführt. Schon bei der vielversprechenden Probenarbeit lässt sich die Begeisterung der ListDinger für diesen Krimi ablesen.

Regisseurin Doro Fellinger setzt bei aller Spielfreude ihrer Truppe auch auf darstellerische Qualität: „Wir bemühen uns, die einzelnen Charaktere so interessant wie möglich zu gestalten.“ Das Publikum darf wieder gespannt sein. (pbb)

Quelle: HNA

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