Für Habichtswalder Verwaltungschef ist das Bürgermeisteramt in Edertal kein Thema

Thomas Raue wird bleiben

Thomas

Habichtswald/Edertal. Er bleibt da, wo er ist und wo er sich wohlfühlt: Thomas Raue hat nicht vor, seinen Bürgermeister-Posten in Habichtswald aufzugeben und das Amt in seiner Heimatgemeinde Edertal anzustreben.

So manchem Genossen aus Edertal war spontan Raues Name eingefallen, als der amtierende Bürgermeister Wolfgang Gottschalk bekanntgab, dass er im Herbst 2012 nicht wieder antreten wird und man sich auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolger machen müsse. Und es gab auch schnell konkrete Anfragen, wie der 45-Jährige SPD-Mann bestätigt.

Seit 2009 Bürgermeister

Raue, der seit Februar 2009 Verwaltungschef in Habichtswald ist, aber weiter in Edertal wohnt, wo er bis 2009 auch die SPD-Fraktion im Gemeindeparlament führte, will aber erst gar keine Gerüchte aufkommen lassen: „Das war keine Überlegung wert. Es ist ganz klar, ich bin in Habichtswald angetreten, habe da, denke ich, bislang auch einen richtig guten Job gemacht und werde das auch mit viel Leidenschaft und Engagement weiter machen.“ Er habe seine Aufgabe in Habichtswald angenommen „mit dem Ziel, es langfristig zu machen“. Raue weiter: „Es gibt überhaupt keinen Grund zu wechseln.“

Wohnt weiter in Edertal

Der Gemeinde Edertal bleibt Raue dennoch eng verbunden. Auch fast drei Jahre nach seinem Amtsantritt in Habichtswald wohnt Thomas Raue mit Ehefrau und den beiden Kindern nach wie vor in Edertal. Und dort werde man auch bleiben, erklärt er. „Ich habe im Wahlkampf gesagt, wir ziehen um. Im familiären Bereich hat es aber eine Entwicklung gegeben.“ Damit meint Raue, dass die Schwiegereltern in Edertal zunehmend auf Hilfe angewiesen seien. Raue: „Wir gehen nicht, wenn die Eltern uns brauchen.“ Das sei eine „private Entscheidung, wo ich bitte und auch erwarte, dass man sie akzeptiert“.

Er habe eine Wohnung in Ehlen und „meine Präsenz in Habichtswald ist sehr, sehr hoch“. Dass er gut 32 Kilometer von seinem Dienstort entfernt wohne, habe jedenfalls keinen negativen Einfluss auf seine Arbeit.

Von Norbert Müller

Quelle: HNA

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