Timo Hempel: Vom Schwergewicht zum Ironman

Timo Hempel: Vom Schwergewicht zum Ironman

Wabern. Bewegung ist das beste Mittel, um überflüssige Pfunde zu verlieren und gesundheitliche Probleme zu bekämpfen: Davon ist Timo Hempel nach wie vor überzeugt. Und er ist gleichzeitig der lebende Beweis dafür.

Der inzwischen 31-Jährige aus Wabern, der 2007 bei einer Größe von knapp 1,90 Metern noch geschätzte 160 Kilo wog, verlor in drei Jahren die Hälfte seines Körpergewichts, weil er angefangen hatte, sich zu bewegen. 2010 trainierte er, damals nur noch 79 Kilo schwer, für seinen ersten Marathonlauf – und vor wenigen Tagen bewältigte er seinen ersten Ironman-Triathlon im schleswig-holsteinischen Glücksburg. Platz 299 belegte er laut Ergebnisliste beim „Ostseeman“ , bei dem er für den KSV Baunatal antrat.

„Größtes Ziel“

Timo Hempel: Vom Schwergewicht zum Ironman

„Ich sollte mich melden, wenn ich mein größtes Ziel, den Ironman, geschafft habe“, schrieb Hempel vor einigen Tagen an die HNA-Redaktion, die 2010 über den „halbierten Timo“ berichtet hatte. Mit der Nachricht schickte er ein Foto, das ihn auf dem Rad zeigt: Sportlich, muskulös, den Triathlon-Lenker in Händen und das Ziel fest im Blick. Inzwischen wiegt der Waberner 90 bis 95 Kilo, hat über Krafttraining seinen Muskelaufbau forciert. „Sonst könnte ich keine langen Strecken schwimmen“, sagt er. Vor dem Ironman kamen wöchentlich 20 Stunden Training dazu.

Timo Hempel, den als Schwergewicht noch mehrere Bandscheibenvorfälle quälten, hat sich nie aus der Erfolgsspur bringen lassen und sieht sich als gutes Beispiel für andere. Anzüge der Größe 66 spielen für ihn keine Rolle mehr, dafür Zeiten, die er vorzeigen kann: In Glücksburg schwamm er die 3,8 Kilometer in 1:24,39 Stunden, radelte 180 Kilometer in 5:54,55 Stunden und lief 42,195 Kilometerin 5:16,25 Stunden. Chapeau!

Von Ulrike Lange-Michael

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare