Vertreter von Unternehmen, Behörden und Verbänden informierten Schüler der Wilhelm-Filchner-Schule

Tipps für die berufliche Zukunft

Monique Schubert

Wolfhagen. Von wegen Null-Bock-Mentalität der Jugendlichen. Die Vertreter von 18 Industrie-, Handwerks- sowie Diensleistungsunternehmen, Verbänden, Institutionen sowie Behörden waren voll ausgelastet, um beim Berufsinformationstag der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS) alle Fragen der jungen Leute zu beantworten.

Der Berufsinformationstag ist eine Veranstaltung für Mädchen und Jungen des Förder-, Haupt- und Realschulzweiges sowie der Oberstufe, die mit Ende des Schuljahres 2011/2012 von der Schulbank in die Berufsausbildung wechseln wollen.

Persönlicher Kontakt

„Abgesehen von der Oberstufe“, so die für den Informationstag verantwortliche WFS-Pädagogin Martina Bohl, „richtete sich das Angebot an 300 unserer Schüler.“ Und von denen suchen noch viele einen passenden Ausbildungsplatz. Sie alle erhielten im persönlichen Kontakt mit den Experten Tipps und Anregungen.

Rede und Antwort standen: Agentur für Arbeit, Allgemeine Ortskrankenkasse, B. Braun Melsungen, Bombardier, Bundeswehr, Handwerkskammer, Kreishandwerkerschaft sowie Innungen, Hotel Restaurant Emstaler Höhe, Kasseler Sparkasse, Kraftverkehr Nagel, Lupus-Sport, Mercedes, Phönix Seniorenresidenz, Polizeipräsidium Kassel, PTA-Schule Kassel (Agil), SMA, Stadtwerke Wolfhagen, Vitos-Kurhessen und Volkswagen.

Schulleiterin Rita Schmidt-Schales appellierte in ihrer Begrüßung an die Schüler, den von der Handwerkskammer plakatierten Spruch „Bei uns zählt nicht, wo man herkommt, sondern wo man hinwill“ als Richtschnur ihrer beruflichen Zukunftsentscheidung zu nehmen und zu befolgen. „Die Berufschancen waren in unserem Land noch nie so groß. Zeichnet sich doch in den nächsten Jahren in allen Wirtschaftsbereichen ein Mangel an qualifizierten Fachkräften ab. Überall ist man deshalb auf gut ausgebildete Nachwuchskräfte angewiesen.“

Viele der 300 Filchner-Schüler haben schon selbst ihre beruflichen Weichen gestellt. Die 16-jährige Monique Schubert aus Wenigenhasungen bewarb sich erfolgreich bei einer Fachschule für Gesundheitswesen in Frankfurt, verbunden mit einem Ausbildungsplatz in einem dortigen Krankenhaus. Die beiden gleichaltrigen Hauptschüler Julian Brenner (Istha) und Karsten Bulle (Altenhasungen), die noch den Realschulabschluss aufsattelten, wollen Kfz-Mechatroniker werden. „Wir haben jeweils in einem örtlichen Betrieb zur vollsten Zufriedenheit des Inhabers ein Praktikum absolviert. Die haben uns so gut wie sicher einen Ausbildungsplatz zugesagt.“ Die ebenfalls 16-jährige Altenhasunger Realschülerin Janine Buchta machte beim Berufsinformationstag mit dem Speditionsunternehmen Nagel-Group Nägel mit Köpfen. „Ich war dort schon als Praktikantin. Jetzt kann ich in dieser Firma auf meinem dualen Weg zur Fachoberschulreife ein einjähriges Praktikum machen.“ (zih)

Quelle: HNA

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