Tolle Stimmung beim Heidekonzert mit Mark Pircher in Albshausen

Sünden und Wahnsinn

Schunkeln und mitsingen: Eine super Stimmung herrschte bei den Fans der Volksmusik am Freitagabend in Albshausen. Marc Pircher heizte in der Festscheune Kauffeld den etwa 300 Besuchern ordentlich ein. Fotos: Schaake

Albshausen. Sehr gute Volksmusik, bestens gelaunte Menschen und eine tolle Stimmung: Das am Freitagabend von der Feuerwehr Albshausen organisierte Heidekonzert mit Marc Pircher in der Festscheune Kauffeld in Albshausen war ein Erfolg. Die 300 Gäste waren begeistert. Sie klatschten und sangen mit, tanzten schunkelten, zündeten Lichter an und jubelten. Sie standen auf den Bänken und rissen die Arme hoch. Wahnsinn – was in einem der Hits von Pircher vorkam, beschreibt treffend die Stimmung in der Scheune.

Trotz der sechs Heizzstrahler ist es kalt. Aber urgemütlich. Oktoberfeststimmung auf dem ehemaligen Bauernhof. Mark Pircher aus Ried im Zillertal, bereits mit sechs Platin- und 14 Goldenen Schallplatten ausgezeichnet, wünscht sich für den nächsten Auftritt eine Fußbodenheizung. Und heizt selbst kräftig ein. Da wird seinem Publikum schnell warm ums Herz. Auch die Fanclubs aus Remsfeld, Jesberg und Witzenhausen sind da. Ja, so ein schöner Tag, singt Pircher. Da springt der Musikfunke schnell über. „Wo sind die Hände?“, ruft er, und schon stehen die ersten Gäste auf den Bänken, reißen die Arme hoch. Schon nach einer halben Stunde wird getanzt, das erste Prosit der Gemütlichkeit schallt durch die Scheune mit ihrem besonderen Charme. Pircher nennt sie die Stadthalle von Albshausen.

Unter den Fans sind auch Sportkreisvorsitzender Ulrich Manthei und Bürgermeister Edgar Slawik, der Pircher schon im Zillertal besucht hat. Pircher: „Der Bürgermeister tauft Albshausen und Alpshausen um und hat schon 20 Schneekanonen bestellt.“

„Ihr seid der Wahnsinn, ein super Publikum“, ruft der Österreicher seinen Anhängern zu, und er besingt die sieben Sünden und den Wahnsinn. Als Pircher um 22.35 Uhr Schluss machen will, gibt es Proteste unterm Scheunendach. Mit Erfolg. Es folgen so viele Zugaben, dass man sie nicht mehr zählen kann. „Habt Ihr genug?“, ruft er später. Nein, schallt es aus dem Saal zurück. Ein Bett im Kornfeld, die Tiroler Buam, der Zillertaler Hochzeitsmarsch bringen das Publikum auch zu später Stunde noch in Rage.

„Dürfen wir wiederkommen?“, ruft Pircher. Die Antwort ist eindeutig, und er sagt vor dem „Wir sehn uns wieder in Mayrhofen“: „Ich spiele gratis.“ Für alle Fans ein Termin zum Vormerken: Pircher tritt am 3. März in Falkenberg auf.

Von Manfred Schaake

Quelle: HNA

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